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Country Club


Starring:
Sharpay Evans
Gabriella Montez
Troy Bolton
Ryan Evans

Sharpay
Sharpay lag am Strand auf ihrer Privaten Liege in der Sonne. Sie trug ihr Bikini und eine ziemlich große Sonnenbrille und las, während sie sich sonnte eine Teenager-Zeitschrift.
Sie genoss es allein zu sein und den Wellen zu lauschen.
Ihr Bruder war gerade anderbeitig beschäftigt. Die Blondine legte nach einiger Zeit die Zeitschrift zur Seite und sah sich um, ob irgendjemand in der Nähe war, den sie kannte. Sie sonne brannte ziemlich heftig also setzte Sharpay noch schnell ihren Sonnenhut auf und beschloss dann etwas durch den heißen sand zu laufen.
Während sie so rumging schweiften ihre Gedanken wieder zur Schule und damit zum Theater. Schon war sie wieder am überlegen, wie sie und ihr zwillingsbruder die hauptrollen zurückergattern könnten. Mit diesen Gedanken ging sie an den Wasserrand und badete ihre Füße an den erfrischenden Wellen. Dann zog sie sich ein rosanes kleid über und beschloss zum Countryclub ihrer Eltern zu gehen um zu schauen ob dort jemand war denn so gerne war Sharpay nicht alleine sie setzte sich dort an einen Tisch und sah sich um.

Gabriella
Gabriella's Mutter war auf die Idee gekommen sich im Country Club anzumelden - und Gabriella musste ihn mit besichtigen. Sie ging ziemlich genervt durch das Gebäude und merkte erst dann, dass der Country Club ausgerechnet den Evans gehörte. Na klasse - wie hätte es auch anders sein sollen - ich muss Mom unbedingt davon überzeugen, dass sie doch lieber zum anderen Country Club gehen soll.
In Gedanken verschiedenster Art versunken ging sie so daher und konnte gerade noch so bremsen, bevor sie mit jemandem zusammengestoßen wäre. Sie sah hoch und sah in Sharpays Gesicht. "Hi Sharpay!", sagte Gabriella frundlich. Sie machte einige Schritte rückwärts und bemerkte, was Sharpay anhatte - sie sah mal wieder top gestylt aus - auch wenn es nicht gerade Gabriellas Geschmack war.

Sharpay
Aus Gedanken gerissen blickte Sharpay zu dem dunkelhaarigem Mädchen auf, dass sie ansprach. Es war Gabriella Montez. was zur Hölle und in dreiteufels namen macht SIE hier? fragte sich Sharpay äußerst verwundert. Sie sah sich um ob Gabriella alleine gekommen war. Nur eine erwachsene Frau konnte sie noch entdecken. höchstwahrscheinlich ihre Mom.
Sharpay wollte gerade genervt fragen, was Gabriella Montez in IHREM Country club verloren hätte, als sie auf eine idee kam, die ihr sehr genial schien.
Die Blondine grinste und aus dem grinsen heraus lächelte sie Gabriella freundlich an.
"Hey du! was für eine Überraschung! Dass ich dich hier jemals treffe"
ich stand auf.
"Soll ich dich vielleicht etwas rumführen?"
fragte ich das Mädchen

Gabriella
Gabriella dachte, sie würde nicht richtig hören, als Sharpay sie rumführen wollte. Es war schließlich Sharpay - sie hatte mit Sicherheit einen Grund dafür - und zwar keinen guten.
"Ja - warum nicht!" Gabriella wollte wissen, was Sharpay Evans mit ihr machen würde, und so täuschte sie ein Lächeln vor und wartete darauf, dass die private Besichtigungs-Tour losging. "Was gibt's hier denn alles? Und bist du oft hier?", versuchte sie ein Gespräch anzufangen.
Ohne Hintergedanken würde Sharpay Evans sowas nie machen - und schon gar nicht mit mir!!! Was geht hier vor??? Ihr Grinsen hat bestimmt nichts gutes zu bedeuten...

Sharpay
Sharpay lachte kurz auf
"Ich bin täglich hier....Dieser Laden ist mein 2. Zuhause"
spielte sie vor und präsentierte den Raum mit ihren Armen.
"Also...wie du sicher schon bemerkt hast ist dashier die Sitzecke. Nachts sitzen hier normalerweise die ganzen alten möchtegern cowboys und so.... aber jetzt ist es zum Glück noch zu früh...die sind manchmal echt unausstehlich!"

Sharpay gab Gabriella einen leichten Schubs und führte sie zu einer Rodeoecke mit einem neuartigem Rodeobullen.

"Das ist unser Rodeobulle.....Das macht total Spaß! wenn dü willst kannst du es gerne mal ausprobieren"

sagte das blonde Mädchen etwas drängelnd

"das ist überhauptnicht schlimm! ich könnte dir einen leichten schwierigkeitsgrad einstellen...."
Schlug Sharpay vor

Gabriella
Gabriella wusste zwar nicht, wie die anderen Country Clubs von innen aussahen, aber sie hätte darauf gewettet, dass kaum einer von ihnen ein Rodeo hatte.
Sharpay wollte, dass sie es mal ausprobierte, aber mal davon abgesehen, dass Gabriella sowas nicht machen würde, hatte sie Sharpay durchschaut: Von wegen leichter Schwierigkeitsgrad!!! Wahrscheinlich der Profi-Modus. Aber darauf falle ich bestimmt nicht rein!!! "Wow - also das ist doch mal - äh - etwas anderes!! Aber nein danke - ich probier's vielleicht ein anderes mal!!! Was ist unsere nächste Station??? Ich habe gehört, hier soll es viel mehr geben..."
Gabriella ging aus dem Raum raus und wartete darauf, dass Sharpay auch kam...

Sharpay
Sharpay hatte darauf gewettet, dass sie nein sagte aber ein Versuch war es Wet.
"Nun...okay...also hier vorne ist unsere Theke"
sagte Sharpay und führte sie genau dorthin.
"Hier haben wir alles...Spirituosen oder einfach nur Wasser...."

Okay...Plan B

"Und? wie läuft es so mit Troy? versteht ihr euch immernoch so gut wie sonst?...ähm darf ich dir vielleicht etwas zu trinken anbieten? Cola oder so?"

sagte Sharpay und holte schonmal 2 Gläser aus dem Schrank und schaute fragend zu Gabriella.

Gabriella
Sharpay und Gabriella gingen zur Bar des Country Clubs, wo Sharpay Gabriella direkt etwas zu trinken anbot.
"Ähm - ein Wasser!?", sagte Gabriella - auch wenn sie nicht wusste, ob das die richtige Entscheidung gewesen war. Es konnte zwar sein, dass Gabriella sich das alles nur einbildete - aber Sharpay Evans konnte man einfach nicht vertrauen.
Deswegen wunderte es Gabriella auch nicht, als Sharpay wieder mit Troy anfing.
"Ja - wir sind gute Freunde - es hat sich also nichts geändert...", sagte Gabriella und wollte sofort das Thema wechseln. Ihr war schon seit ihrem ersten Tag an der East High klar gewesen, dass Sharpay ein Auge auf Troy geworfen hatte.
"Was machst du denn meistens, wenn du hier bist???"

Sharpay
Sharpay schenkte Gabriella Wasser ein und sich selber Cola.
Sie trank ein Schluck und schob Gabriella dabei das Glas hin.

"setz dich doch"

Sagte Die Blondine und setzte sich selber auch

"nun....meistens bin ich genau hier und teile Getränke aus, wenn ich nicht grade auf der Tanzfläche bin"

Sharpay schaute ihr Glas an und blickte dann zu Gabriella auf.
"Singst du eigentlich schon lange? Ich meine...an deiner
alten Schule... hast du dach auch schon so...Theatermäßig etwas gemacht?"

Fragte Sharpay und versicherte sich nochmal, ob sie wirklich alleine waren.

Gabriella
Gabriella konnte sich kaum vorstellen, dass Sharpay Evans arbeitete - dass sie auf der Tanzfläche ist ja - aber nicht hinter der Theke.
"Danke!", sagte Gabriella, nachdem Sharpay ihr das Wasser hingestellt hatte.
"Naja - also ich habe früher im Kirchenchor gesungen. Sonst aber nichts - und du? Ich habe gehört, du bekommst seit du 3 bist Gesangsunterricht."
Gabriella fand es absolut komisch, hier im Country Club zu sitzen, und mit Sharpay Evans zu quatschen - der Person, von der sie am Meisten gehasst wurde. Aber es war nun mal so - und auch wenn sie es nur ungern zugab, war es besser, als bei ihrer Mutter zu stehen, die sich in diesem Moment wahrscheinlich immernoch über die Preise erkundigte.
Gabriella nahm einen Schluck und stellte das Glas dann wieder hin.

Sharpay
Sharpay trank noch einen Schluck und schaute dann schaute dann verwundert zu Gabriella. Sie lachte kurz auf
"Kirchenchor?...ähm...das ist...cool!"
sagte Sharpay und versuchte besonders beeindruckt zu schauen.
"Ja also mein bruder und ich singen schon seid wir drei sind.... Und was ist mit Troy? was hat er so für Gesangserfahrungen?"
Na jetzt bin ich aber mal gespannt...
dachte sich das blonde mädchen und grinste in sich hinein, während sie den letzten Schluck ihrer cola trank und stellte anschließend ihr Glaß zur Seite.

Gabriella
"Seit ihr 3 seid - das ist ja schon eine Weile her... Aber wird das nicht auf Dauer langweilig - ihr müsst doch bestimmt so bescheuerte Atemübungen usw machen, oder?"
Gabriella merkte, wie Sharpay sich über sie lustig machte - nur, dass es ihr total egal war. Sie war nicht mit Sharpay befreundet - und das würde sich wohl auch nie ändern.
"Ich weiß nicht, was mit Troy ist - das habe ich ihn nie gefragt - es ist doch sowieso unwichtig, ob man eine Gesangsausbildung hat. Entweder man kann singen - oder nicht. Ich meine, die meisten Leute nehmen nuir GEsangsunterricht, weil sie ihre Stimmen noch verbessern möchtem.", log Gabriella. Sie wusste, dass Troy nie richtig gesungen hatte - nur unter der Dusche - das hatte er ja selber gesagt. Sie musste bei dem Gedanken an Sylvester grinsen - es war ein schöner Abend gewesen, und dieser Typ, der sie auf die Bühne geholt hatte, hatte vollkommen recht: Gabriella war ihm jetzt dankbar.
"Probt ihr hier auch immer für die Musicals?"

Sharpay
Sharpay bemerkte, wie das Mädchen vor ihr anfing zu lächeln.
woran sie wohl denkt?....ach dumme Frage!
mit dem Gedanken sprach Sharpay weiter.
" Also...Musik ist mein Leben! Ryan und ich wir sind dafür geboren, was wohl auch der Grund für unseren Erfolg ist und es wird nie langweilig...jedenfalls in unseren Augen nicht....Also...soweit ich weiß hat Troy nie etwas anderes gemacht als Basketball gespielt...ich mache mir da nur etwas sorgen weißt du....Basketballstars sind unberechenbar und ich kenne Troy schon lange und....ach ich will dich ja jetzt nicht entmutigen!"

oder doch?
dachte sich die hinterhältige Blondine und lächelte.
"Also für Musicals üben wir meistens immer zu Hause....oder im Drama Club..."

Gabriella
Musik ist ihr Leben - und sie wurde dafür geboren!!! Alles klar - okay, es passt zu ihr, aber ich weiß ganz genau, dass sie mich nur verunsichern will - und dann auch noch dieser Vortrag über Basketball. Den durfte ich mir doch auch schon von Taylor und den anderen anhören. Da muss Sharpay Evans mir das nicht auch noch bieten. "Kann schon sein - aber Menschen verändern sich. Nich jeder weiß von Anfang an, wozu er oder sie geboren wurde. Genauso gut könntest du sagen, dass Mathe und Musik sich nicht vertragen!!! Das würde auch nichts ändern...", erläuterte Gabriella.
und sie will mich nicht entmutigen - schon klar - doch nicht Sharpay Evans...
"Achso..."
Gabriella trank nach und nach ihr Glas aus, und stellte es dann wieder hin.

Sharpay
verdammt....sie ist echt ne harte Nuss.....
dachte Sharpay sich aber lies dich davon nicht entmutigen und sabbelte stattdessen einfach weiter
"Naja ich denke ich bin mir schon sicher, dass mein Bruder und ich dafür geboren wurden...."
versicherte sie Gabriella.
"Ähm...wegen gestern... das lässt mir irgendwie keine Ruhe....als ihr gerade anfangen wolltet zu singen und du du keinen Ton rausbekommen hast....was war denn passiert? ich hab mir da ein bisschen sorgen gemacht..."

und zwar sorgen darüber dass ihr noch auf der Bühne bleibt und nicht ausgebuht werdet

Sharpay setzte ein leicht besorgtes und fragendes gesicht auf und starrte Gabriella durchdringend an.

Gabriella
Ha Ha Ha - sag mal Sharpay, für wie blöd hältst du mich eigentlich???? Diese gehäuchelte Freundschaft - wer fällt denn darauf rein?
"Ich hatte mich nur verschluckt, weil ich auf dem Weg ins Theater noch etwas getrunken hatte - während ich hinlief... Sonst nichts - keine Sorge - es war nichts Ernstes!", sagte Gabriella so nett sie konnte.
"Hattest du doch sicherlich auch schon mal, oder?"
"Hattet ihr eigentlich auch einen Song aus dem Musical??? Oder war das einer von euren??? Ich habe es ja leider nicht gesehen... Es könnte ja dann sein, dass ich den gleichen Song singen werde..."
Gabriella lächelte freundlich, obwohl sie diese Häuchlerei langsam nervig fand

Sharpay
Sharpay schaute kurz nachdenklich
"verschluckt?"
sie schüttelte den kopf
"is mir noch nie passiert..."

verschluckt? wohl eher Text vergessen? oder Lampenfieber?

"Wir haben Bop to the Top gesungen das hat meine Mom für Ryan und mich geschrieben...sie macht tolle songs aber die performences sind immer von Ryan und mir"

sagte Sharpay und starrte Gabriella an

die lässt sich überhaupt nicht kleinkriegen....sollte ich doch mal zu anderen Mittel greifen?

dachte Sharpay und schaute auf die uhr.

"Bist du alleine hier?"

fragte Sharpay, obwohl sie Gabriellas Mutter bereits bemerkt hatte

Gabriella
Sie hat sich noch nie verschluckt??? Das halte ich aber für ein Gerücht - als ob es irgendjemanden auf der Welt geben würde, der sich noch nie verschluckt hätte... "Ah - ja - stimmt, ich hab dich mal auf dem Flur singen gehört - irgendwas mit Gimme Gimme Shimmy Shimmy..."
Gabriella war kurz davor loszuprusten, bei dem Gedanken daran. Es hatte sich einfach nur witzig angehört...
"Ähm - naja, also ich bin mehr oder weniger alleine hier. Meine Mom möchte sich vielleicht hier anmelden. Sie will neue Leute kennen lernen - und ein neues Hobby haben.", erklärte Gabriella Sharpay.

Sharpay
"Ja genau das mit dem gimme gimme war von Bop to the top"
sagte das blonde Mädchen und fing kurz an zu lachen.
"Deine Mom will sich hier anmelden? dann sehen wir uns bestimmt öfter hier"
sagte sie und grinste gespielt

na wenn ich das Ryan erzähle
dachte sie sich nur
"und? wo haste Troy gelassen?"
fragte Sharpay und versuchte möglichst gleichgültig zu klingen

Gabriella
"Nein - wahrscheinlich eher nicht - ich habe eine Menge zu tun..." ....und meine Freizeit möchte ich bestimmt nicht im gleichen Raum wie du verbringen....
"Wo Troy ist? Keine Ahnung..." denkt sie wirklich, ich wüsste immer wo er ist? Ich habe keine Ahnung wo er ist - er wahrscheinlich auch nicht wo ich bin - also ist das doch eigentlich egal.... "Ich hab gehört, hier soll es auch einen Swimmingpool geben - wo ist der denn?", wollte Gabriella wissen, um endlich über etwas anderes zu reden. Sonst redete sie liebend gerne über Troy - aber nicht mit Sharpay Evans.

Sharpay
okay da will wohl jemand nicht über Troy reden
dachte sich Sharpay und war bereit das Thema zu wechseln
"Ja natürlich haben wir einen pool! gleich draußen soll ich ihn dir zeigen?"

fragte sie und stand schonmal auf aber wartete noch auf die Antwort von Gabriella.

"Er ist total groß und noch ganz neu!"

fügte sie zügig hinzu

Gabriella
"Ja - warum nicht - der soll hier ja am Schönsten sein - hab ich jedenfalls gehört!!"
Gabriella stand auf, und war froh endlich woanders hingehen zukönnen. Sie ging zu Sharpay zu, die schon auf sie wartete.
Jetzt bin ich ja mal gespannt - ein Pool in Albuquerque ist ja nichts besonderes - bei den Temperaturen lohnt es sich ja auch... Aber wenn er wirklich so toll ist, muss da schon was bestimmtes sein, dass hervorsticht!

Sharpay
Sharpay führte ihre Rivalin in den Außenbereich des Countryclubs, wo einem der Tiefblaue Pool sofort ins Auge Stach. Das Wasser glitzerte in der Sonne und auf dem Wasser schwammen hier und da ein paar schwimmmatten. Link und rechts wuchsen Palmen und viele liegen gab es auch und eine tolle Rutsche durfte natürlich auch nicht fehlen.

"voilá!" sagte das blonde Mädchen und ging auf den Pool zu.

"Dort hinten wird es immer tiefer und hier vorne kann man super Wasserball spielen"

erzählte Sharpay

"und die Wassertemperatur passt sich immer dem Wetter an und es wird immer darauf geachtet, dass hier kein Schmutz reinkommt"

nickte die Blondine und lächelte zufrieden

Gabriella
Der Pool war wirklich schön - vor allem die Palmen drum herum passten gut zum Rest. Gabriella war fast sowas wie ein Palmen-Fan.
"wow - nicht schlecht!! Ist hier denn immer so wenig los?", wollte sie wissen. Der Pool war fast vollkommen leer - und auch sonst war es nicht gerade voll. Gabriella sah sich um - hatten sie denn keinen Lifeguard??? Soviel Gabriella wusste, war das Pflicht für jeden "öffentlichen" Swimmingpool.
"Sag mal, habt ihr keinen Lifeguard? Ich sehe hier niemanden..."
Gabriella sah sich nochmals um - jetzt war wirklich niemand mehr außer ihnen da....

Sharpay
Sharpay bemerkte schnell, dass Gabriella ziemlich beeindruckt war.

"Also normalerweiße ist hier immer ziemlich viel los.... Natürlich haben wir lifeguards...sind meistens jugendliche, die sich ein bisschen etwas dazuverdienen wollen"
Sharpay dachte kurz nach... Ihr fiel ein, dass auch Troy öfter hier den Life guard machte.

"Troy arbeitet auch öfters hier als Life gurad!"
berichtete sie Gabriella

Stimmt....das könnte man ja auch irgendwie zum Vorteil nutzen....

Gabriella
"Troy ist Lifeguard? Bei euch?" Gabriella konnte nicht sagen, was sie darüber dachte. Einerseits wunderte es sie doch etwas, dass sie bis jetzt noch nichts davon gehört hatte - und dann ausgerechnet noch in diesem Country Club.
Troy als Lifeguard? Mhhh - vielleicht sollte ich doch mal mit meiner Mom in den Country Club gehen. Äh - Oh gott, was denke ich denn schon wieder - nein, ich glaube das lasse ich lieber. "Das wusste ich ja noch gar nicht. Was gibt's hier denn noch alles?"
Ich möchte wetten, dass Sharpay genau weiß, wann Troy hier ist, und wann nicht...

Sharpay
Sharpay schaute das Mädchen verwundert an
"Das wusstest du nich? das wundert mich jetzt ehrlichgesagt...."

Sharpay grinste.
"Naja also wir haben hier draußen noch eine ziemlich große Musikanlage und da vorne ist die tanzfläche und unsere Karaokebühne...es war meine Idee die hier einzurichten"
sagte das blonde Mädchen stolz und zeigte auf eine kleine Bühne.

"Abends machen wir hier immer tolle poolpartys.... Ryan und ich schmeißen auch öfter private partys hier....vielleicht wollen Troy und du ja mal mitmachen"

schlug Sharpay vor, natürlich nicht ohne Hintergedanken.

Gabriella
Quatsch - es freut dich doch, dass du etwas über Troy Bolton weißt, was ich nicht weiß - aber sowas habe ich auch... "Eine Karaokebühne... Da machen bestimmt immer viele mit..."
Das Wort Karaoke, ließ Gabriella mal wieder an Sylvester denken - bis jetzt wusse immer noch keiner außer Troy und ihr, dass sie sich so kennen gelernt hatten - und das würde wahrscheinlich auch so bleiben.
"Ähm - danke für das Angebot - aber ich bin nicht unbedingt eine Partygängerin... Hier ist bestimmt immer jede Menge los beim Karaoke, oder?"

Sharpay
"Ach naja...schon aber meistens stehen Ryan und ich auf der Bühne...."

sagte Sharpay

so schnell lasse ich sicher nicht locker....
dachte sie sich und versuchte nun so ehrlich wie möglich zu klingen

"Wiso nich? eine Versöhnungsfeier ist doch auch mal was ganz nettes....immerhin teilen wir das selbe Hobby...ich würde wetten Troy währe auch dabei"

sagte die blondine nickend

Gabriella
"Ach naja...schon aber meistens stehen Ryan und ich auf der Bühne...."
Wer hätte das gedacht...

"Wieso nich? eine Versöhnungsfeier ist doch auch mal was ganz nettes....immerhin teilen wir das selbe Hobby...ich würde wetten Troy währe auch dabei"
Versöhnungsfeier? Ich glaube es war irgendwas in ihrer Cola. Anders lässt sich das nicht erklären... Und außerdem gehe ich nicht sehr gerne auf Partys - meistens sitze ich immer irgendwo in einem Eck und lese irgendein Buch... Aber wenn ich ihr jetzt wieder nein sage, lässt sie nie locker - was für ein Dilemma

"Ähm - wie wär's wenn du erst mal Troy fragen würdest? Ich werd's mir überlegen"

Sharpay
Sharpay schaute ihre Rivalen kurz schweigend an und lächelte dann
"okay! wenn ich mich nicht irre kommt Troy heute sogar"
sagte sie nach kurzem nachdenken
"Dann werde ich ihn fragen....und wenn er ja sagt kommst du sicherlich auch oder?"
dumme Frage
dachte sich Sharpay grinsend

"dann können wir auch gleich die karaokemaschine anschmeissen"

grinste das blonde Mädchen

Gabriella
Ich hab's doch gewusst - sie kennt den Dienstplan auswendig!!!
"Ähm, ja mal sehen - wie gesagt, ich weiß es noch nicht..."
Karaokemaschine??? Ich singe doch nicht für Sharpay und Ryan Karaoke!!!! Das macht doch die ganzen Erinnerungen kaputt...
"Karaokemaschine? Ähm, also ich singe kein Karaoke..." mal abgesehen von Sylvester
"Das ist nicht so mein Fall..."
Sharpays Grinsen war unheimlich breit - sie hatte etwas vor - nur was?

Sharpay
was is denn überhaupt dein Fall...total scheu
dachte Sharpay ungeduldig aber sagte es nicht, weil sie sonst alles kaputt machen würde
"Naja wie gesagt....ich weiß nicht wann Troy genau kommt aber wenn du glück hast kommt er noch wenn du noch hier bist dann können wir ja gleich fragen"

sagte sie nickend

soll ich sie lieber fragen, ob sie schwimmen kann?...ah ne...besser nich
bei dem Gedanken musste sie kurz etwas lachen aber stattdessen fragte sie vorsichtig
"du magst doch pools oder?"

Gabriella
"Ja - mal sehen - ich weiß nicht, wie lange ich noch bleibe..."
Wie Troy wohl reagieren würde, wenn er Gabriella hier sehen würde - eigentlich passte es ja nicht zu ihr...
"Ja - ich mag Pools..."
Sharpay schien zu glauben, dass Gabriella eine totale Spaßverderbin sei, aber das war sie nicht - sie verstand unter Spaß nun mal nur etwas, dass nichts mit Sharpay zu tun hatte.
"Wieso?"
Sharpay sieht die ganze Zeit auf ihre Uhr - sie weiß ganz genau, wann Troy kommen sollte - aber vielleicht ist er ja zu spät....

Sharpay
"Ach ich frage nur lieber vorher..."

sagte Sharpay freundlich

kommt sie mir etwa auf die Schliche?
mit den Gedanken schaute sie wieder auf die Uhr
ich muss sie noch etwas aufhalten...nein....ich habe eine geniale Idee!!!

"Also wegen dem Pool hab ich nur gefragte, weil...ich hasse pools...ich halte mich höchstens im niedrigem Wasser auf, weil ich...nicht wirklich die beste Schwimmerin bin....ehrlichgesagt...kriege ich immer Panik, wenn ich unter meinen Füßen keinen Boden spüre...aber behalte das bitte für dich...."

Sharpay lächelte gespielt verlegen

pah...nich schwimmen...sowasvon dumm aber niemand kann das Gegenteil beweisen...hehehe....

Gabriella
Für wie dumm hält sie mich eigentlich???? Nicht schwimmen? Nicht schwimmen aber einen Sportbikini anhaben!!! Alles klar!!!
"Oh - nein keine Sorge - ich werde es für mich behalten - aber sag mal, wieso lässt du es dir nicht beibringen? Okay, alle Anfang ist schwer - aber am Ende klappt es doch fast immer. Ich kann dir demnächst ja mal ein bisschen Nachhilfe geben!"
wenn Troy nicht hier ist!!! Außerdem kann ich eigentlich ganz gut schwimmen - das heißt, falls sie, was mich sehr wundern würde, nicht schwimmen kann - kann ich sie immernoch an "Land" bringen
Gabriella lächelte so freundlich und aufmunternt, wie es ihr in der Situation möglich war...

Sharpay

"Das angebot ist wirklich sehr nett von dir"
sagte sharpay mit leichtem Zweifel in der Stimme
"aber ich kriege einfach immer panik und dadurch nen Krampf im Fuß....und ich bin schon 2 mal fast erspoffen"

fügte sie hinzu. Fast musste sie lachen aber ihre Schauspielerischen fähigkeiten hielten sie davon ab. Stattdessen schaute sie schon wieder auf die Uhr
mist...die Zeit vergeht ja garnicht....


Gabriella
"Naja - man sollte die Panik kontrollieren - das geht - ich habs schon oft miterlebt... Du muss einfach nur dagegen ankämpfen..."

Sharpay sah wieder auf ihre Uhr.
Also gut Sharpay - ich hab dich doch schon die ganze Zeit durchschaut. Du willst so tun, als würdest du dich mit mir anfreunden, dadurch an Troy rankommen und mich dann irgendwie aus dem Rennen bringen. Und du weißt genau, dass Troy gleich hier arbeitet - sonst würdest du nicht die ganze Zeit auf deine Uhr sehen. Wieso kann ich ihr das eigentlich nicht ins Gesicht sagen???? Mensch - das ist so langweilig - die Zeit kommt mir vor, als wäre sie stehen geblieben - und zwar im negativen Sinne....

Sharpay
"mmh...ja mal sehen.."

lenkte Sharpay ab um sich in dieses Thema nicht vertiefen zu müssen, weil es ihr echt dumm vorkam.

Die Blondine ging ein paar Schritte und sah sich um.
"Wir können ja, solange deine Mom noch beschäftigt ist uns auf die Liegen setzen"

schön posen und dann wie immer ganz überrascht tun, wenn Troy kommt
dachte sich Sharpay grinsend zusammen

Gabriella
"Ja - überleg es dir!!"
Sharpay sah schon wieder auf die Uhr, und Gabriella musste sowohl dagegen ankämpfen loszuprusten, als auch dagegen die Augen zu verdrehen. Sharpay schien die Hoffnung, irgendwann doch noch zu siegen nicht aufzugeben, nur war sie sich nicht sicher, was für Sharpay wichtiger war: Das Musical oder Troy?
"Ja - gerne - meine Mom wird wohl noch eine Weile brauchen - sie hat teilweise viel mit Zahlen zu tun - deswegen rechnet sie alles immer 5 Mal nach..."
Gabriella ging auf eine der Liegen zu und setzte sich.

Sharpay

Sharpay setzte sich auf eine der Liegen links daneben. Sie achtete darauf, dass ihr Haare richtig lagen. Bauch rein, Brust raus, wie es sich gehört und ein Bein angewinkelt. Dann lies sie ihren Blick um ihre Umgebung wandern.
Es war heute überhauptnichts los im Countryclub. zum Glück dachte Sharpay darüber. Sie dachte nach, wie sie das Gespräch weiterführen könnte.
"woher genau kommst du eigentlich?"
fragte sie Gabriella und schaute zum Himmel und wartete eine Antwort ab.
währenddessen grübelte sie darüber nach, wo sie noch an ihrem Plan feilen könnte schließlich sollte ja alles perfekt verlaufen.

Gabriella
"Ursprünglich komme ich aus San Francisco - aber meine Mom wurde schon ziemlich oft versetzt. Aber irgendwie sind wir dann wieder nach San Francisco gekommen - und dann schließlich hier hin."
Na Sharpay? Hast du Hoffnungen, dass ich wieder wegziehe?
"Aber ihr Chef hat versprochen, dass wir bis zu meinem Abschluss hier bleiben!", fügte sie nach ein paar Sekunden hinzu... Gabriella konnte sich das Grinsen nicht verkneifen...

Sharpay
verdammt...

"Ah!"

sagte Sharpay dazu nur.
"Dann hast du ja genug Zeit dich dem theater zu widmen"
in dem Satz konnte die Blondine den Spott nicht verstecken aber dann lächelte sie wieder.
"Wie cool dann wird unser team immer größer!"

was rede ich da! muss mir nachher echt den Mund waschen. Und wo zum henker bleibt Troy?

dachte Sharpay und sah sich kurz unauffällig um.

Gabriella
"Ähm - ich werde dem Drama Club nicht beitreten! Ich hab mit dem Science Blub schon genug zu tun - man kann doch auch ohne im Club zu sein beim Musical mitmachen!"
Alles klar Sharpay - glaub mir, so schnell wirst du mich nicht wieder los. Mir gefällt es hier. Ich werde nicht wieder als Mathe-Freak angesehen, und kann (zumindestens fast) einfach nur Ich selber sein. Ich habe neue Freunde gefunden und genieße mein Leben. Selbst du kannst mich nicht von hier vergraulen! Und jetzt guckst du schon wieder durch die Gegend - Troy müsste wohl schon lange hier sein....
"Was macht eigentlich dein Bruder so?"

Sharpay
Sharpay sah zu Gabriella und dachte kurz nach
"Ryan ist zu Hause...er hat mehr oder weniger geschäftliche Dinge zu tun"
sagte Sharpay und verfiel wieder ihren gedanken

auf jedenfall muss ich darauf achten, dass Gabriella weggeht und dann zum richtigen zeitpunkt wiederkommt....aber wie...?...ah ich glaube ich habe eine idee
sie grinste in sich hinein lies es aber von Außen wie ein ganz normales Lächeln aussehen.

Gabriella
"ahhh"
Geschäftliche Dinge? Was hat sie vor? Sie hat doch schon wieder irgendeinen Plan - komm schon Sharpay gib mir einen Hinweis!!
"Auf was warten wir hier eigentlich genau? Ich meine, theoretisch könnten wir doch auch noch woanders hingehen..."
Okay, ich weiß, worauf wir warten - aber ich will es ihr doch nicht zu einfach machen...

Sharpay
Das hellblonde Mädchen streckte sich
na dann wollen wir mal ehrlich sein

"wollten wir nicht auf Troy warten und ihn wegen der Party fragen?"

sie schaute Gabriella erwartungsvoll an. Es würde Sharpay wundern, wenn sie jetzt nein sagen würde, deshalb war sie sich ziemlich sicher sitzen bleiben zu können.

Gabriella
Sie ist ehrlich und sagt die Wahrheit??? Bin ich im falschen Film???
"Ähm - naja - also - keine Ahnung - ich dachte, du wüsstest nicht, wann er hier anfängt???"
Tja....
Gabriella setzte sich anders hin, da die Liegen ziemlich unbequem war, und so wie Sharpay dasaß, wäre ihr Rücken schon vollkommen kaputt - es kam ihr vor, als würde Sharpay nur auf einen Fotographen warten, so saß sie in Pose....

Sharpay
mist
dachte Sharpay nur und musste grinsen.
"..ich meine wir warten besser...vielleicht haben wir ja glück und er kommt gleich"
versuchte sie sich rauszureden, als ihr etwas in ihren Augen echt geniales einfiel.

"Ach um ehrlichzusein.... ich weiß, dass er gleich kommen wird...er hat es vorhin am Telefon erwähnt"
grinste die blondine

Gabriella
Telefon??? Wieso ruft er sie an? Aber so komisch wie sie grinst ist das vielleicht wieder nur ein Trick - oder vielleicht auch nicht....
"Achso - na dann..."
Gabriella versuchte sich nichts anmerken zu lassen, aber es kam ihr schon etwas komisch vor, dass Troy mit Sharpay telefonierte. Das passte doch eigentlich gar nicht zu ihm. Und jetzt musste sie wohl oder übel auch noch hier mit Sharpay Evans auf ihn warten - eine "schönere" Situation konnte man sich ja kaum vorstellen....

Sharpay
"Ja"
sagte Sharpay seufzend.
immer schön weiter so
dachte Sharpay grinsend
"Er kann jetzt echt langsam mal kommen..."
Das Mädchen schaute auffällig zur Uhr, um ihre Rivalin zu verunsichern

Gabriella
"ja - er kommt bestimmt bald!"
Gabriella musste von Sharpay weg...
"Du, ich gehe mal eben auf Toilette... - bis gleich!"
Gabriella stand auf und ging Richtung Hauptegebäude - sie war ziemlich froh endlich von Sharpay wegzusein...

Sharpay
Als Gabriella wegging traute sich Sharpay nun etwas lauter zu lachen.
"Tia Gabriella...und wenn jetz troy endlich antanzen würde und genau in dem moment, wo du zurückkommst....hehe...ma sehen ob du dann noch Lust auf das Musical hast"
sagte sie zu sich selber und schaute sich um, ob sie wirklich alleine war, oder Ob Troy vielleicht schon kommt. Sie legte sich wieder in ihre typische pose und schloss die Augen, um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.

Troy
Troy hatte von weitem Sharpay und Gabriella gesehen und war umso überraschter, als er zu ihnen ging und Gabriella verschwand. Sie ging Richtung Hauptgebäude. Doch Troy wollte ihr nicht nach laufen. Also ging er nur in seiner roten Badeshort gekleidet auf Sharpay zu. Wie sie so da lag und sich wie in Pose die Sonne auf das Gesicht scheinen ließ, sah sie richtig süß aus.

Oh man... ist es heute so heiß? Ich könnte jetzt ein wenig schwimmen gehen...

Doch zuvor ging er zu Sharpay: "Hi Sharpay. War irgendetwas?"
Dann schaute er sie fragend an. Er wirkte gelassen und cool. Außerdem hatte er ein freundliches Lächeln aufgesetzt.

Sharpay
Na bitte...perfekt
dachte Sharpay grinsend und musterte Troy erstmal von oben bis unten bis sie antwortete.

"Ach du meinst wegen Gabriella? Ihre Mom will sich hier anmelden und wir haben uns grade nett unterhalten...sie ist grade auf dem Klo"

sagte Sharpay mit ihrem süßesten Lächeln. das blonde Mädchen stand irgendwann auf und ging etwas herum, dann schaute sie wieder zu Troy

"Nichts los hier heute"
lachte sie und war schon kurz davor, sich ins Wasser fallen zu lassen, aber sie wollte es nicht zu schnell angehen lassen.

Troy
Tory stemmte seine Hände in die Seiten, wie er es so oft machte, wenn er über etwas nachdachte. Oh man... sie sieht aber heute ganz schön gut aus...

Doch Troy versuchte nicht darüber nachzudenken. Stattdessen sagte er: "Ach so... ihre Mum möchte hier Mitglied werden? Das ist aber cool von ihr."

Dann schaute er sich kurz um. Ja heute sind wirklich wenige Leute hier... Vielleicht weiß Sharpay was neues... vielleicht ist irgendwo in der Stadt eine Party oder so...
Er lächelte kurz und sagte dann: "Ja hier ist heute wirklich wenig los. Weißt du vielleicht etwas von einer Party oder einem Event? Das würde die plötzliche Stille erklären..."

Dann ging er näher zu Sharpay. Sie war in ihren typischen Diva-Klamotten gekleidet. Doch es sah wirklich ganz schön sexy aus...

Sharpay
Sharpay grinste. man is der heiß! zu schade, dass er mein Rivale ist...aber meine Ehre hat nunmal vorrang dachte sie und lies es so aussehen, als wenn sie über Troys frage nachgedacht hätte.
"nein...also...ich weiß nichts von einer Party." sagte Sharpay schulternzuckend
"..apropo Party...Gabriella und ich dachten uns, ob wir nicht mal eine Poolparty so zur Versöhnung hier feiern wollen"
fügte die Blondine noch hinzu.
jetzt oder nie
Gerade in dem Moment, wo ein Vogelschwarm über ihre Köpfe flog schaute Sharpay total begeistert nach oben
"Guck mal! was sind das denn für Vögel?"
Mit dieser Frage drehte sich das Mädchen um ihre eigene Achse und lies sich dann ´ganz ausversehen` in den pool fallen.
Sie schwamm panisch an die Wasseroberfläche und schrie, was das Zeug hielt
"Hilfe Hilfe!!! ich kann nicht schwimmen!!! mein kreislauf!!"
Sharpay tauchte ab und lies es so aussehen, als hätte sie ihr Bewusstsein verloren. Dabei grinste sie übers ganze Gesicht.

Troy
Troy wirkte kurz nachdenklich und sagte dann: "Ach so... Na ja das wird bestimmt cool. Also ich würde schon mal kommen."
Dann schaute Troy hoch zu den Vögeln, auf welche Sharpay deutete. Er bemerkte gar nicht, wie Sharpay plötzlich in den Pool fiel. Erst als er das Wasser platschen hörte, schaute Troy auf den Pool. Zu seinem entsetzen stellte er fest, das Sharpay plötzlich ziemlich hektisch und planlos wirkte, was ihr überhaupt nicht ähnlich aussah.
Was ist mir ihr los? Oh Gott Sharpay!!!

Dann rief er: "Sharpay! Bleib ruhig! Ich komme!"
Dann sprang er selber in das Wasser. Ein gekonnter Köpper und zwei große Schwimmzüge später erreichte Troy die mittlerweile ohnmächtige Sharpay. Er nahm sie in den Rettungsgriff und zog sie an den Beckenrand. Irgendwer, wen Troy in der Eile nicht zuordnen konnte war bereits zur Hilfe gekommen und packte Sharpay. Dann zogen sie den ohnmächtigen Körper nach draußen. Troy kletterte dann selber aus dem Becken. Er tropfe überall... und ging auf die am Boden liegende Sharpay zu...

Sharpay
perfekt
dachte sich Sharpay
und jetzt Luft anhalten
gedacht getan. Das Mädchen tat ihr bestes um nicht zu Atmen und sich nicht zu bewegen. Glücklicherweise hatte sie viel Übung im Schauspielern, deshalb kam es auch sehr überzeugend rüber.

Troy
Troy bückte sich über Sharpay. Dann sagte er laut: "Sharpay! Hörst du mich?" Doch von ihr kam keine Antwort. Routiniert, wie es für einen Lifeguard sein sollte, gab er ihr eine kleinen klapps auf die Wange. Doch nichts geschah. Dann legte er seinen Kopf schief und kam mit seinem Ohr ganz nahe an Sharpay's Mund.
Oh Shit... sie atmet nicht mehr...

Also hielt er ihr die Nase zu und bedeckte ihren Mund mit dem seinen, um ihre Lungen wieder zum Atmen zu bringen...

Sharpay
so sehr Sharpay die Sache auch gefiel, sie versuchte nicht zu grinsen, weil sonst alles auffliegen würde. Zum Glück gelang ihr das.

jetzt muss nurnoch gabriella kommen...hehe Ryan wird stolz auf seine Schwester sein

dachte sie währenddessen und versuchte unauffällig, alles wie ein leidenschaftlichen Kuss aussehen zu lassen.

Gabriella
Gabriella kam vom Klo zurück und sah sich ganz in Ruhe alles an. Die Landschaft rund um den Country Club war wirklich sehr schön, doch dann sah sie zum Swimmingpool und konnte nicht glauben, was sie da sah: ein nasser Troy in seiner roten Lifeguardshorts und eine nasse Sharpay, die sich küssten. Gabriella blieb etwas geschockt stehen und konnte es immer noch nicht fassen. War sie wirklich so blind gewesen? Wieso hatte sie geglaubt, dass Troy sie auch nett finden würde? Gabriella bekam einen Kloß im Hals und merkte, wie ihr immer mehr die Tränen in die Augen stiegen. Sie stand einige Sekunden wie angewurzelt da und drehte sich dann um, und rannte ins Hauptgebäude.

Sharpay
Sharpay hatte sehr Wohl bemerkt, dass gabriella sie beobachtete, denn sie hatte die ganze Zeit ab und zu Zum Gebäude geblinzelt.

okay das reicht

dachte sie sich und täuschte ein Husten vor. Die Blondine drückte Troy sanft von sich, um sich aufzusetzen und dann schaute sie sich um, als würde sie sich fragen, was denn passiert sei. Sie schaute zu Troy.

"Oh...ich muss wohl ausgerutscht sein..."

Troy
Troy hatte Gabriella nicht bemerkt. Er war zu sehr damit beschäftigt, dass Leben seiner Klassenkameradin zu retten.

Oh zum Glück... es scheint ihr gut zu gehen...

Dachte sich Troy, als Sharpay sich wieder aufrichtete. Trotzdem blickte er ein wenig besorgt drein und sagte: "Hast du irgendwelche Schmerzen?"
Dann stand er auf und wollte ihr auf die Beine helfen. Der Wind war mittlerweile etwas kühler geworden und die beiden waren noch voller Wasser. Ein leichter Schauer überkam Troy. Doch er ließ sich nichts anmerken. Wo ist bloß Gabriella? Hat sie keine Lust mich zu sehen???

Doch zu Shapay sagte er: "Lass uns zum Hauptgebäude gehen. Dort können wir uns wieder trocken machen und du kannst dich ja noch mal untersuchen lassen."
Er reichte Sharpay die Hand und wollte ihr aufhelfen, damit sie los gehen konnten...

Nun komm schon... ich muss wissen was mit Gabriella ist... oder wo sie ist...

Gabriella
Gabriella lief in den erstbesten Raum, den sie finden konnte und in dem keine anderen Leute waren. Was war nur los? Hatte sie sich so in Troy geirrt? Und wieso ausgerechnet mit Sharpay? Okay, sie war sehr hübsch und konnte gut singen, aber eigentlich hatte sie bisher nur negatives über sie gehört. Und jetzt das!
Sie setzte sich auf einen der Sessel in der hintersten Ecke, in der man sie wahrscheinlich nicht sehen konnte.
Wieso war ich so naiv und habe gedacht, dass Troy und ich vielleicht irgendwann mal zusammenkommen könnten? Ich meine - das spricht doch absolut dagegen. Aber wieso hat er dann nicht gleich mit Sharpay vorgesungen - sondern mit mir? Ich verstehe das alles nicht. Das einzige was ich weiß ist, dass Troy und Sharpay sich gerade geküsst haben.
Gabriella konnte die Tränen nicht länger zurückhalten und merkte daher, wie schnell ihr Gesicht nass wurde. Sie wischte es weg und versuchte sich zu beruhigen...

Sharpay
Sharpay...du bist einfach genial
Das Mädchen nahm Troys Hand und lies sich aufhelfen.

"Mir gehts gut....okay lass uns reingehen!"

schauen, was Gabriella machte hehe

"Ach übrigens Troy...danke....du hast mir das Leben gerettet"
sagte sie lächelnd und ging schnell ins Hauptgebäude. Gabriella war nirgens zu sehen...bestimmt hatte sie sich in irgendeine Ecke verkrümelt.

"Huch? wo ist den Gabriella?"

fragte sie auffällig laut

Troy
Troy dachte sich nichts bei dem Spiel, welches Sharpay hier abzog. Also ging er mit dem Gedanken, zu schauen was Gabriella macht einfach gut gelaunt in das Hauptgebäude. "Kein Problem Sharpay. Das ist mein Job oder wie sagt man so schön."

Er lächelte sie an. Dann schaute er sich im Hauptgebäude um. Hier war nichts los. Doch trotzdem konnte er Gabriella nicht finden.

Wo ist sie nur... so lange können doch selbst Mädchen nicht auf der Toilette sein.

Langsam machte sich Troy Sorgen. Irgendetwas stimmte hier nicht. "Kannst du vielleicht auf der Toilette nachsehen Sharpay? Vielleicht hat sie ja eine Magenverstimmung oder so."

Gabriella
Gabriella hatte keinerlei Zeitgefühl mehr und sie auch keine Ahnung, ob ihre Mom sie vielleicht schon suchte. Sie war wohl die Einzige, die nach Gabriella suchen könnte - Troy und Sharpay waren ja mit anderen Dingen beschäftigt.
Es war das erste Mal, dass Gabriella bereute, dass sie Sylvester auf dieser Party war - wäre sie nicht dort gewesen, wäre jetzt wahrscheinlich alles anders. Sie würde zwar in Albuquerque wohnen, aber sie hätte nichts mit Troy, Sharpay oder den anderen zu tun. Wenn sie Glück gehabt hätte, wäre sie trotzdem mit Taylor befreundet - aber sie würde zu den Wissenschafts-freaks gehören und wäre für alle anderen unwichtig.
Jetzt war sie durch Troy zu einem der bekanntesten Mädchen der Schule geworden und sie konnte sich kaum irgendwo in einer Ecke verstecken, wie sie es jetzt tat.
Sie nahm aus ihrer Hosentasche ein Taschentuch und wischte die Tränen ab. Wieso passiert sowas immer mir??? Entweder ich bin ein Freak, oder ich bin mal total glücklich - und dann passiert sowas. Und diesmal haben Taylor und Chad überhaupt nichts damit zu tun. Es ist ganz alleine Troy - und Sharpay. Dazu gehören ja immer zwei. Ich will hier so schnell wie möglich weg - aber Mom hat gesagt, wenn sie mich nicht finden kann, ruft sie mich an. Ich glaube es ist am Besten, wenn ich erst mal hier sitzen bleibe...

Sharpay
ist sie jetzt abgehauen?? ich hatte doch noch eine Frage wegen des Musicals hehe
dachte Sharpay und grinste in sich hinein aber nach Außen schaute sie sich besorgt um.
"Ähm...Ja ich gehe sofort nachgucken!"
sagte das blonde Mädchen und lief zu den Mädchentoiletten. Sie öffnete die Tür und sah sich in dem Raum um.

"Gabriella??? bist du hier drinn?"

rief Sharpay in den Raum, und als sie keine Antwort bekam ging sie zurück zu Troy und zuckte mit den Schultern

"Im Klo war sie nicht....aber sie kann sich doch nicht einfach in Luft aufgelöst haben...."
oder doch?
Sharpay spielte die besorgte Freundin während sie sich innerlich schlapplachte.
"vielleicht hat sie sich hier irgendwie verirrt.... wollen wir sie einfach mal suchen?"
fragte sie Troy

Troy
Während die besorgte Sharpay, was ihr überhaupt nicht ähnlich sah, auf der Toilette nachgesehen hatte, war Troy im Zimmer auf und ab gegangen und hatte nach Gabriella gesucht. Doch ohne Erfolg. Als Sharpay dann wieder kam, sagte sie zu Troy, dass Gabriella nicht dort gewesen war.

Oh Nein... wo ist Gabriella bloß... Das macht mir langsam wirklich Angst...

Sharpay schlug vor, dass sie nach Gabriella suchen sollten. Darauf antwortetet Troy: "Ja das ist eine gute Idee. Gibt es hier vielleicht noch irgendwelche Räume, wo sie sich aufhalten könnte? Vielleicht eine Bar oder ein Restaurant?"

Seine Stimme war flach und leise. Man merkte, dass er sich große Sorgen um seine Gabriella machte. Schließlich wusste er nicht, dass sie ihn dabei gesehen hatte wie er Sharpay beatmet hatte....

Gabriella
Gabriella dachte über so viel nach, dass sie schon fast Kopfschmerzen bekam. Sie hatte mitlerweile aufgehört zu weinen, doch sie fühlte, dass ihre Augen ziemlich geschwollen waren. Sie sah sich um und merkte erst jetzt, wie groß der Raum war, in dem sie sich verkrochen hatte. Sie lehnte sich im Sessel zurück und schloss die Augen. Okay Gabriella - jetzt versuche mal an nichts zu denken. Einfach nur hier sitzen und nichts denken. Vielleicht war es ja auch nur ein Missverständnis! Obwohl, wie kann es ein Missverständnis sein, wenn zwei Leute sich küssen? Dazu gehören doch immer zwei - das kann kein Missverständnis sein! Sie haben sich geküsst - wahrscheinlich sollte ich mich einfach damit abfinden und versuchen mein Leben weiterzuleben - so wie ich es vor Sylvester auch gemacht habe. Und die Zwei können miteinander glücklich werden.
Gabriella saß eine ganze Weile so dort, doch ihr wurde ziemlich schnell klar, dass sie ihre Vorsätze wohl kaum umsetzen konnte. Sie wusste jetzt wie es war, nicht als Freak angesehen zu werden - und das konnte sie wohl auch nicht mehr vergessen...

Sharpay
"Wir haben hier viele Räume...."
Sagte Sharpay und ging schonmal in den Wintergarten, wo Gabriella aber auch nicht war.
"irgendwo muss sie ja sein und ehrlichgesagt glaube ich nicht, dass sie weggegangen ist, ohne sich zu verabschieden...würde ihr nicht ähnlich sehen oder?"
Mit den Worten suchte sie noch andere Räume ab.

is sie wirklich abgehaun?...Naja notfalls könnte ich das Musical ja morgen nochmal ansprechen...

aber dann hatte das blonde Mädchen eine Idee.

"Ich weiß, wie wir uns die Suche etwas erleichtern könnten..."
Sharpay holte tief Luft und rief durch das ganze Gebäude
"GABRIELLA!!!! WO BIST DU?!?!?!"

Troy
Über das plötzliche Engagement von Sharpay war Troy ein wenig überrascht. Doch er ließ es sich nicht anmerken. Er folgte ihr durch einige Räume, in denen sie sich beide kurz umsahen. Doch Gabriella war nicht zu finden...

Oh Gott... Bitte, lass ihr nichts zugestoßen sein

Schickte Troy ein Stoßgebet Richtung Himmel. Vielleicht würde Gott ihm ja diesen einen Wunsch erfüllen.
Doch irgendwie hatte Troy in der ganzen Zeit schon so ein merkwürdiges Gefühl im Magen, dass sich auszubreiten schien. Er wurde das Gefühl nicht los, dass Sharpay irgendetwas mit Gabriella's verschwinden zu tun hatte...

Vielleicht hat ihr Bruder sie ja entführt... Oder Sharpay hat sie umbringen lassen... Bei ihrem Geld, wäre das sicher kein Problem...

Solche Gedanken und noch weiterreichende machte sich Troy. Völlig unwissend, dass Gabriella ein Stockwerk über ihnen in einem großem Raum zusammengekauert in einem Sessel saß.
Troy zuckte zusammen, als Sharpay anfing zu schreien: "Lass das Sharpay. Es hat keinen Sinn. Sie scheint nicht hier zu sein..." Sagte er niedergeschlagen. Doch dann kam ihm eine Idee. Er zückte sein Handy.
Ich kann sie ja anrufen. Ihre Nummer hab ich ja...

Gedacht getan. Er öffnete das Telefonbuch und suchte Gabriella's Nummer. Dann drückte er den grünen Hörer und das Handy verband ihm mit Gabriella's Handy...

[Telefongespräch]
tuuuuut ... tuuuuut ... tuuuuuut
[/Telefongespräch]

Gabriella
Gabriella saß immernoch in dem Sessel, als sie auf einmal ziemlich laut ihren Namen hörte: Sharpay! Was will die denn von mir? Will sie jetzt auch noch damit angeben, dass sie mit Troy zusammen ist? Das mache ich bestimmt nicht mit. Ich werde einfach hier sitzen bleiben, und hoffen, dass bald mein Handy klingelt.
Gabriella konnte einfach nicht glauben, dass Sharpay Evans wissen wollte, wo sie war - das passte nicht zu ihr - esseidenn sie wollte die "gute Neuigkeit" als erstes Gabriella erzählen.
Plötzlich klingelte ihr Handy. Oh - danke!! Ich will hier nur noch weg - das ist bestimmt Mom... Dann muss ich mich nur noch rausschleichen - und überlegen, wie ich ihr meine zugeschwollenen Augen erkläre.
Gabriella nahm ihr Handy raus und konnte es nicht fassen, als sie Troy auf ihrem Display sah. Machte es den beiden so viel Spaß mich noch mehr zu verletzen???
Sie drückte auf die Aufleg-Taste, um ihn wegzudrücken und packte ihr Handy wieder weg...

Sharpay
Irgendwann hörte Sharpay auf zu schreien.

hat ja auch keinen sinn...vor allem wenn ICH sie rufe

dachte sie sich und schaute sich nochmal um. Als Troy wieder etwas sagte, drehte sie sich zu ihm un dschaute auf sein handy.

"gute Idee!"
sagte sie nur und schaute gebannt auf Troys Gesicht, um von seiner Mimik ablesen zu können, ob Gabriella ranging oder nicht...

na jetzt bin ich aber mal gespannt...

Troy
Troy konnte es nicht fassen. Zuerst hatte es geklingelt und dann war er auf einmal auf der Mailbox gelandet. Das konnte nur eines heißen...

Sie hat mich tatsächlich weggedrückt... Gott, was hab ich getan?

Völlig perplex, da er nicht wusste was los war, schaute er ziemlich geschockt, fast so, als wäre ihm jemand über den Schlips gefahren.

Oh man.... vielleicht hat sie ja irgendwelche Schlüsse aus der Rettung von Sharpay gezogen... Aber nein... Schließlich weiß sie ja, dass ich hier Lifeguard bin. Das kann es also nicht sein und den Schluss, dass Sharpay sie hat entführen lassen, kommt mir hundertmal realistischer vor.

Er schaute Sharpay an:
"Weißt du vielleicht, warum sie weg sein könnte? Hast du vielleicht irgendetwas zu ihr gesagt?"

Er wirkte nicht mehr so freundlich wie vorher. Er war sich fast sicher, dass Sharpay etwas damit zu tun haben musste. Schließlich war sie sonst nie so hilfsbereit und freundlich, wenn es um Gabriella ging. Sie war hinterhältig und alles was noch dazu gehörte...

Gabriella
Gabriella hätte am Liebsten ihr Handy ausgemacht, doch dann hätte ihre Mom sie nie gefunden. Was soll ich denn jetzt machen? Wenn ich hier bleibe drehe ich noch durch - und wenn ich nicht hier bleibe, sehe ich wohlmöglich Troy und Sharpay - und sie kommen total glücklich auf mich zu und wollen mir verkünden, dass sie zusammen sind. Wirklich toll - und ich habe gedacht, dass dieser Tag total langweilig werden würde.
Gabriella setzte sich auf und atmete tief ein und aus. Nach der Meisterschaft hätten Troy und ich uns fast geküsst - und jetzt küsst er Sharpay - ich verstehe das einfach nicht. Und ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal so Probleme hatte, etwas zu verstehen. Wohlmöglich waren sie vorhin schon zusammen, und Sharpay wollte, dass Troy es mir sagt. Ihr hätte ich es wahrscheinlich auch nicht geglaubt. Und deswegen hat sie auch die ganze Zeit auf die Uhr gesehen und war so glücklich. Sie hat es geschafft. Sie hat die Rolle im Schulmusical - und den Jungen, von auf den sie schon lange ein Auge geworfen hat. Und sie hat erreicht, dass ich wieder in irgendeiner Ecke lande und wahrscheinlich bald wieder als Freak bezeichnet werde. Herzlichen Glückwunsch Sharpay - ich gebe mich geschlagen. Ich will nur noch nach Hause.
Gabriella stand auf und wollte so schnell wie möglich aus dem Country Club raus - wobei sie hoffte, nicht dem glücklichen Paar über den Weg zu laufen.

Sharpay
Sharpay schaute erschrocken zu Troy, der ziemlich entnervt wirkte.

"Nein...ich hab....keine Ahnung.."

er ahnt was... weiter zu Plan C

"aber...ich befürchte etwas....was wenn sie dich gesehen hat, als du mich gerettet hast....und sie hat...das irgendwie...missverstanden..."

sagte Sharpay und spielte weiter die Unschuldige.

Troy
Troy wurde wieder ruhig, als er sah, wie erschrocken Sharpay reagierte.

Vielleicht hat sie ja doch nichts damit zu tun... Aber ich sollte sie im Auge behalten...

Mit diesem Vorsatz setzte er einen eher traurigen Blick auf und sagte: "Es tut mir leid Sharpay. Aber ich habe Gabriella schon einmal fast verloren und ich will nicht, dass dies ein weiteres Mal geschieht...."

Dann wartete er, was Sharpay sagte... sie hatte also den verdacht, dass Gabriella die Szene falsch verstanden haben könnte. Aber das würde ihr doch gar nicht ähnlich sehen.
"Wenn du meinst. Ich hoffe nur, dass sie auf uns beide hört. Sag mal, wo führt denn diese Treppe hin?"

Dann deutete er auf eine Treppe, die nach oben in den Raum in dem Gabriella sich versteckte führte...

Gabriella
Gabriella ging durch mehrere Gänge, die menschenleer waren. Es war ihr vorher gar nicht aufgefallen, wie groß der Countryclub doch war. Toll, wirklich klasse - wo geht es hier denn wieder runter? Ich hab keine Ahnung, wo ich vorhin überall langgelaufen bin. Ich hab doch sonst so eine gute Orientierung. Gabriella ging noch einige Gänge lang, bis sie in einer Sackgasse landete. Schließlich lehnte sie sich an die wand und setzte sich wieder hin. Wieso passiert mir das alles ausgerechnet heute? Dieser Country Club ist ja das reinste Labyrinth... Gabriella sah den Gang entlang, aus dem sie gekommen war - es war nirgends jemand zu sehen. Was soll ich denn jetzt machen?
Letztendlich kam Gabriella zu dem Schluss, den Gang wieder zurückzugehen - vielleicht hatte sie ja etwas übersehen.
Nach einigen Minuten kam sie wieder an dem Raum an, in dem der Sessel stand. Okay Gabriella, jetzt streng dich mal an. Wie bist du hier hingekommen?
Sie ging zwei Gänge entlang und fand endlich einen Weg nach unten. Gott sei dank.

Sharpay
Sharpay beobachtete Troy
okay gerettet...hm...mir tut es schon fast leid was ich hier abziehe...aber was tut man nicht alles?

dann sah sie zur Treppe hinauf

"natürlich! da haben wir noch garnicht nachgeschaut...vielleicht is sie ja oben...komm lass uns nachschauen"

und mit den Worten hüpfte das Mädchen die Treppe hinauf und sah sich auf troy wartend im Flur um.

Troy
Also wäre alles wieder in Ordnung hüpfte Sharpay die Treppen hinauf. Troy ging ihr langsam hinterher. Er wollte eigentlich nicht mehr hier sein... er wollte bei Gabriella sein.

Kaum waren sie oben angekommen, da schaute Troy auch schon nach rechts und links. Die Sicht war sehr eingeschränkt, da einige Lichter wohl hier oben kaputt waren...

Hmmm... nichts... wäre ja auch zu schön gewesen. Aber halt was ist das???

Er drehte sich ein weiteres Mal um. Ihm war, als hätte er einen Schatten gesehen. Und tatsächlich. Dort kam jemand auf die Treppe zu. Der Umriss sah Gabriella's sehr ähnlich.
"Gabriella? Bist du das???"

Gabriella
Gabriella kam der Treppe immer näher, als sie plötzlich Troys Stimme hörte. Oh bitte nicht... nicht jetzt... Sie sah kurz auf und erkannte ihn einige Meter von ihr entfernt - zusammen mit Sharpay. Gabriella merkte wieder, wie ihr einige Tränen in die Augen stiegen, doch sie kämpfte so gut es ging dagegen an. Ich kann jetzt nicht mit ihm reden...
Gabriella drehte sich um und ging so leise es ging wieder den Gang zurück - ohne ein Wort zu sagen, doch dann übersah sie einen Schirmständer und stolperte über ihn. Auch wenn es sich für sie zehn mal lauter anhörte, als es wahrscheinlich war, wusste sie, dass Troy und Sharpay es gehört haben mussten. Gut gemacht Gabriella - jetzt hat man dich wahrscheinlich im gesamten Gang gehört... Gabriella stand wieder auf und drehte sich um. Das Licht in dem Gang war etwas komisch, und sie konnte Troy nicht mehr sehen - vielleicht war er auch schon längst wieder unten...

Sharpay
Sharpay suchte hier und dort ein paar kleinere Räume ab. Ohne Erfolg. Sie war kurz davor zu sagen, dass sie es aufgeben sollten, sie sei sowiso nicht mehr hier, als sie bemerkte, dass Troy Gabriellas Namen sagte.

Schnell huschte die Blondine zur treppe, sagte aber nichts.
Sie beobachtete, wie der umriss, der Gabriella sehr ähnlich sah wieder verschwand und kurz danach hörte man einen leisen knall.

was is denn jetzt passiert?
fragte Sharpay sich und lief die treppe hoch. Sie blinzelte den dunklen Flur entlang, konnte aber niemanden erkennen. Dann drehte sie sich zu Troy um.

"entweder spukt es hier oder ich bin einfach nur blind oder zu langsam..."

sagte sie und drehte sich wieder zu der richtung aus der das Geräusch kam.

Troy
Tory hatte sich nicht geirrt. Es musste Gabriella gewesen sein, die dort gerade eben gewesen war. Zusammen mit Sharpay ging er dorthin. Doch sie schien nicht mehr dort zu sein.
"Ja... ich glaube, wir sehen wirklich Gespenster."

Doch er hörte nicht auf. Er ging weiter... Bis er wieder einen Umriss erkennen konnte. Sie musste es einfach sein. Er lief auf sie zu: "Gabriella. Was ist los? Was machst du hier? Warum bist du vor mir weggelaufen?"

Oh Gott, sie hat Tränen in den Augen... Sie muss es gesehen haben...

Troy Gesichtszüge zeigten sofort, dass er sich große Sorgen machte, dass Gabriella vielleicht ein falsches Bild von ihm haben könnte. Und das war es, was er verhindern wollte. Er mochte Gabriella, mehr als alle anderen Mädchen zuvor. Er hatte noch nie das Training geschwänzt für ein Mädchen... Doch nächste Woche würde er es tun, um mit Gabriella Picknicken zu gehen.... Es sollte eine Überraschung werden...

Bitte, lass sie es nicht gesehen haben. Ich will meine Pläne nicht umstricken. Ich wollte es ihr doch nächste Woche sagen...

Gabriella
Plötzlich stand Troy vor Gabriella. Er sah sie ziemlich komisch an und fragte sie, was los sei.
Gabriella sah auf den Boden - auch wenn Troy nun mit Sharpay zusammen war, musste er noch lange nicht sehen, dass sie wegen ihm geweint hatte.
Was soll ich denn jetzt sagen?
"Ähm - ich bin nur gestolpert.", sagte sie leise und nach einer kurzen Pause fuhr sie fort. "Hör zu, ich hab mir überlegt, dass du besser mit Sharpay bei dem Musical mitmachen solltest. Ich hab mir das nochmal überlegt - ich kann das nicht... und deswegen trete ich aus. Viel Spaß noch - ich muss jetzt los...", brachte sie mit einer Stimme heraus, die alles andere als fest war. Gabriella ging an Troy und auch an Sharpay vorbei und die Treppe runter. Ich will hier so schnell wie möglich weg - ich kann nicht mehr...
Sie packte ein neues Taschentuch aus und versuchte ihre Tränen so gut es ging, während sie ging, wegzuwischen.

Sharpay
Sharpay stellte sich hinter Troy und lauschte was Gabriella sagte
Bingo!

sie lies sich schnell einfallen, was sie in dem Fall sagen könnte.

"A-Aber Gabriella...nun habt ihr doch schon die Chance....dann aufgeben?"

Sharpay freute sich innerlich total aber ihr äußeres verbarg es.

"was denn jetzt?"
fragte sie troy etwas hysterisch. Sie war sich sicher, dass er ihr hinterherlaufen würde. Trotzdem war sich das blonde Mädchen schon total siegessicher. Wiso auch nicht? sie kennt es ja nicht anders.

Troy
Völlig perplex und sichtlich verwirrt drehte sich Troy wieder zu Gabriella um, welche den Gang zu Treppe hinunter ging.

Oh man... was ist denn jetzt los. Kann sie nicht mal sagen, was los ist? Sie ist doch nicht gestolpert. Das kann nicht sein. Dann wäre sie nicht vor uns weggelaufen...

Etwas unsicher sagte er: "Gabriella?" Doch da sie sich nicht umdrehte, ging er ihr einfach hinterher. Bei Sharpay blieb er stehen: "Vergiss was sie gesagt hat. Sie wird mitspielen."
Dann ging er schnell weiter um Gabriella einzuholen. Er berührte sie an der Schulter und wollte sie eigentlich zu sich umdrehen...

Gabriella
"Nein - Troy - ich hab mir das gut überlegt! Glaub mir - du solltest mit Sharpay singen! Das passt besser! Und jetzt geh wieder zu ihr - sie wartet bestimmt schon auf dich! Das ist schon okay - ich kann damit leben!", sagte Gabriella, als sie Troys Hand auf ihrer Schulter fühlte.
Du weißt, was ich mit "damit" meine! Du bist mit Sharpay zusammen - ich muss irgendwie damit leben - also mach es mir nicht schwerer, als es sowieso schon ist. Und bitte zwing mich nicht, es auszusprechen - das kann ich nicht. Gabriella drehte sich kurz um und sah Troy in die Augen. Dann setzte sie ihren Weg aus dem Gebäude raus fort.

Sharpay
Sharpay sah Troy hinterher. Als er weg war lehnte sie sich erstmal selbstzufrieden an die Wand und grinste übers ganze Gesicht.

na Troy da bin ich aber mal gespannt ob deine gabriella dir verzeiht...am besten schau ich mir das alles mal aus der nähe an, damit ich im Notfall eingreifen kann

dann machte sich die Blondine los in Richtung Troy und Gabriella. Sie setzte wieder ihre Unschuldsmiene auf und beobachtete beide zurückhaltend.

Troy
Troy konnte es nicht fassen... was meinte sie "Damit" ? Er schaute ihr in die Augen... Er sah nur Trauer und irgendwie eine riesige Wut darin.

Er wollte etwas sagen. Doch irgendwie fand er nicht schnell genug die richtigen Worte, denn Gabriella drehte sich schon wieder um und ging weiter. Troy sagte nur: "Gabriella... nun bleib doch mal stehen... Ich will nicht mit Sharpay singen. Ich will mit dir Singen... ich dachte, das wüsstest du."

Er wollte ihr hinterher. Doch irgendwie konnte er nicht mehr. Er lehnte sich an die Wand und sackte dann zusammen. Er war verzweifelt. Er wollte das ganze nicht ein weiteres Mal mit machen...

Warum nur, passiert mir immer so etwas... Warum nur...

Dann schaute er zu Sharpay. Sie schien unschuldig zu sein. Zumindest sagte ihr Gesichtsausdruck das. Er wollte sich das nicht länger ansehen. Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen... Er flüsterte immer leise: "Gabriella..."

Gabriella
Gabriella konnte zwar hören, was Troy sagte, aber sie blieb nicht stehen. Wenn du das nur ernst meinen würdest... Gott - du bist auch noch zu nett dazu, mir einfach die Wahrheit ins Gesicht zu sagen... und Sharpay - sie guckt auch noch so unschuldig - das passt gar nicht zu ihr. Eigentlich müsste sie mich doch total siegesbewusst angrinsen. Sie ist wirklich eine gute Schauspielerin... sie hat die Rolle verdient... Gabriella ging immer weiter und kam irgendwann wieder am Pool aus. Imer wieder sah sie, wie Troy und Sharpay sich küssten und sie lief so schnell wie es nur ging am Pool vorbei einen Weg entlang. Nach einigen Minuten erreichte sie scheinbar den Golfplatz, der auch wie ausgestorben war. Sie legte sich in den frisch gemähten Rasen und schloss die Augen.
Ich kann es immernoch nicht fassen. Sharpay und Troy. Troy und Sharpay. Ich komme mir so lächerlich vor. Wie konnte ich mich nur so aufführen und nicht merken, dass Troy scheinbar Sharpay liebt???

Sharpay
Sharpay blieb erstmal stehen und beobachtete das ganze Drama. Nach außen wirkte sie, als wäre sie bloß sprachlos aber eigentlich dachte sie angestrengt darüber nach, wie sie eine aufklärung verhindern könnte. Dann sah sie, wie Troy auf den Boden sank.

jetzt lass dir irgendwas schlaues einfallen...

langsam ging sie auf Troy zu und ging dann in die Knie.

der heult doch nich?!

"ähm...und jetzt?" fragte sie vorsichtig.

Troy
Troy war nicht am Boden zerstört... Er war einfach nur enttäuscht... Enttäuscht darüber, dass Gabriella so schnell falsche Zusammenhänge geschlossen haben musste.

Gabriella... Was denkst du nur von mir...
Doch nun war es zu spät. Als er Sharpay bei sich spürte, sagte er nichts. Erst als sie fragte, was denn jetzt sei, schaute er hoch. Er hatte nicht geheult oder war auch nicht kurz davor. Er war einfach enttäuscht und hatte ein leeres Gefühl in der Magengegend.
Er sagte etwas leiser als normal: "Was soll jetzt sein? Ohne Gabriella werde ich nicht singen. Das ist doch wohl klar."

Dann stand er auf. Er wurde irgendwie wütend und er wusste sich nicht anders zu helfen, als dass er einmal feste mit der Faust gegen die massive Wand schlug. Diese bekam keinen Kratzer ab. Doch Troy's Hand fing an plötzlich zu Bluten. Na toll... jetzt hast du es geschafft...

Troy hielt seine andere Hand darüber, denn er wollte den teuren Teppich nicht voll tropfen. Auch wenn es nur einige wenige Tropfen waren...
Doch das eine führte zum anderen. Er konnte einen Tropfen sehen, kniete sich, wollte diesen weg wischen. Doch er merkte nicht, wie nahe er an der Treppe stand und eine kurze, falsche Gewichtsverlagerung später stürzte er nach hinten, die gesamte Treppe hinunter.

Ahhh…. Was ist…

Dann verlor Troy das Bewusstsein, während er die letzten Stufen hinunter rollte. Unten angekommen, lag er dort wie ein Toter…

Sharpay
Sharpay war erleichtert, dass Troy nicht heulte.

naja wenigstens hab ich dann ne gute Nachricht für meinen Bruder.
dachte sich Sharpay und schaute zu Troy. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte.
Als Troy auf einmal gegen die Wand schlug hat sich Sharpay erschrocken und als könnte es nicht mehr schlimmer kommen fing er auch noch an zu bluten.

"komm mit in die Küche da haben wir Verbandszeug"

sagte Sharpay nun ernsthaft in sorge. Immerhin war es Troy Bolton.
Doch dann stürzte er die treppe hinunter.

"oh nein!"

rief Sharpay ihm nach. Sie lief runter und versuchte ihn wachzurütteln aber schien bewustlos zu sein. Das blonde Mädchen befürchtete das schlimmste und lief sofort rüber zum Telefon um den Notruf zu wählen.

"Ja hallo hier ist Sharpay Evans....ja die Evans...es gab einen Unfall im Evans Country club Albuquerque...bitte kommen sie sofort!"

nachdem Sharpay auflegte und ihr von dem Mann am Telefon versichert wurde, dass sie so schnell wie möglich kommen lief sie wieder zurück zu Troy und versuchte ihn auf ein Sessel zu hiefen. Jedoch ohne Erfolg also entschied sie sich dafür ein Kissen zu holen und es unter Troys Kopf zu legen.
Jetzt wartete sie und lauschte, ob sie schon etwas vom Rettungsdienst hören konnte.

Gabriella
Gabriella lag noch eine Weile im Gras und versuchte einfach alles wieder zu vergessen, doch plötzlich hörte sie einen lauten Schrei - und sie konnte schwören, dass es Sharpay war. Sie schreckte auf und lief los. Innerhalb kürzester Zeit war sie wieder im Hauptgebäude angekommen und sah schon von weitem, dass Troy auf dem Boden lag und sich nicht mehr bewegte - und Sharpay stand panisch daneben.
Der Kuss und alles andere war jetzt wie weggeblasen aus Gabriellas Gedanken - jetzt zählte nur noch Troy.
Sie rannte zu ihm rüber und kniete sich neben ihn. "Troy??? Troy!!! Wach auf! - Komm schon zu dir!"
Nein - bitte nicht!
Gabriella hatte ziemliche Angst, dass Troy vielleicht irgendwas ernstes zugestoßen sein könnte. "Was ist passiert?", wandte sie sich an Sharpay.

Sharpay
Sharpay hörte ein Geräusch, es war aber nicht von den Rettungsleuten. Sie schaute sich um und erkannte Gabriella.

oh nein....

dachte sie genervt, aber lies es sich nicht anmerken. Sollte sie ihr die Wahrheit sagen? oder könnte sie durch den Unfall auch ihren Vorteil nutzen?

"nunja...Wir wollten gerade die Karaokemaschine anschmeißen...und oben ist es so stickig...da muss sein Kreislauf irgendwie flöten gegangen sein aber ich hab schon den Rettungsdienst angerufen."

Sagte das Mädchen mit ruhiger Stimme und beobachtete Gabriellas Reaktion.

Gabriella
Gabriella sah nur kurz zu Sharpay auf, als diese anfing zu reden. Karaokemaschine??? Stand die nicht hier unten?
"Die Karaokemaschine - achso. Sag mal, für wie blöd hältst du mich eigentlich??? Ich war vorhin in jedem Raum da oben - und da war keine einzige Karaokemaschine!"
Gabriella sah nochmal kurz auf den leblosen Troy und stand dann auf. Irgendetwas verheimlichte Sharpay ihr - und langsam wurde Gabriella wütend.
"Also - raus mit der Sprache: Wieso hast du gerade nicht die Wahrheit gesagt???", sagte Gabriella wütend. Sharpay war zwar eine gute Schauspielerin - aber in manchen Dingen nun mal nicht gerade die Hellste. Gabriella stand Sharpay gegenüber und sah sie zornig an.

Sharpay
Sharpay hat sich über Gabriellas plötzlichen Ausraster ziemlich erschrocken. So kannte sie Gabriella überhauptnicht.

"Wir wollten doch gerade runtergehen...sonst wäre er ja nicht die Treppe runtergefallen.."

rettete sich das Mädchen und wurde leicht nervös.

mist...jetzt darf ich nichts falsch machen!

Sharpay stand auf, um größer und respekteinflösender zu wirken

Gabriella
Sharpay hatte kurz gezögert - das war sogar Gabriella aufgefallen. Sie sah wieder kurz zu Troy und ihr fiel seine Hand auf. Wenn er die Treppe runtergehen wollte - wieso hat er dann eine Wunde an der Hand.
"Ach - ja. Ihr wolltet runtergehen um die Karaokemaschine anzuschließen... und wieso hat Troy dann eine dicke Schramme an der Hand??? Die ist bestimmt nicht bei seinem Sturz entstanden!"
Gabriella ging noch einen Schritt auf Sharpay zu.
"Also - was für eine tolle Erklärung hast du jetzt parat?"

Sharpay
Sharpay wollte nicht nachlassen. Sie setzte eine mütterliche Miene auf.
"Gabriella...wiso sollte ich mir das alles bitte ausdenken? Er ist wirklich unglücklich mit der Hand aufgekommen...was soll ich denn dazu noch sagen? denkst du etwa ich habe ihn erst gekratzt und dann runtergeschubst?"

sagte sie mit einem etwas beleidigtem Ton und schüttelte schnippisch ihren Kopf.

Gabriella
Das würdest du mit Sicherheit nie machen - schließlich ist es doch Troy... Mensch - was soll ich denn jetzt machen??? Irgendwas verheimlicht sie mir. Obwohl - vielleicht stimmt das mit der Karaokemaschine ja doch...
"Sag mal, kannst du nicht einmal in deinem Leben zu mir die Wahrheit sagen? Ich meine, du hast die Rolle im Schulmusical - du hast Troy. Wieso kannst du mir dann nicht einmal die Wahrheit sagen? Nur dieses eine Mal!!! Was war da oben wirklich los?"
Gabriella wollte nicht so schnell aufgeben - einerseits machte Sharpays Art, das alles zu sagen misstrauisch. Aber andererseits tat ihr die Sache mit dem Karaoke auch weh. Hatte Troy überhaupt irgendwem davon erzählt???

Sharpay
ne dir kann ich nicht die Wahrheit sagen...Du hast mich herausgefordert, jetzt musst du auch die Konsequenzen dafür tragen hehe
dachte sich das Mädchen hinterhältig und setzte nun eine traurige Miene auf.

"du hast recht....es ist besser...ich will dich nicht anlügen..."

dann machte sie eine kurze Pause und schaute auf den Boden.

"Troy hat voller Wut gegn die Wand geschlagen, weil er sich sicher war...du hättest uns....gesehen...vorhin draußen am Pool... deshalb war er ziemlich schlecht gelaunt...und dann ist sein Kreislauf flöten gegangen...und er ist die Treppe runtergefallen"

Die Blondine schaute mit einem gespielten entschuldigenden Blick zu Gabriella.

Gabriella
Ich glaub es einfach nicht!!!
"Hast du ihm nicht gesagt, dass ich euch gesehen habe???" Gabriella konnte sich an die Szene von vorhin noch so erinnern, als wäre es gerade erst passiert - Sharpay hatte Gabriella gesehen. Da war sie sich 100%ig sicher. "Aber warum haut er dann seine Hand gegen die Wand?" Wieso sollte Troy wütend sein, weil ich sie gesehen habe? Das passt doch alles nicht zusammen.

Sharpay
"ich wusste je selber nicht, dass du uns gesehen hast"
erklärte Sharpay nun etwas ungeduldig.

"Was willst du denn von mir? was willst du denn von mir hören?"

keine Panik zeigen Sharpay....

dann sagte sie wieder etwas ruhiger

"anstatt wir uns hier streiten sollten wir uns lieber um Troy kümmern...Zickenkrieg kann er jetzt am wenigsten gebrauchen."

mit den Worten kniete sie sich wieder runter zu Troy und hoffte, dass es sich damit erledigt hat.

Gabriella
Zickenkrieg? Das würde ich nicht gerade sagen. Ich möchte nur endlich die Wahrheit hören.
Gabriella gab erst mal auf und kniete sich auch zu Troy. "Troy? Kannst du mich hören? Troy!!" Gabriella überkam wieder die Angst von vorhin, als sie merkte, dass Troy sich immernoch nicht bewegte. "Wann hast du den Krankenwagen gerufen??? Vielleicht solltest du vor den Country Club gehen, und die hier hinführen. Ich kenn mich hier doch nicht aus!", sagte Gabriella schließlich. Sie machte sich große Sorgen und wollte nur noch, dass Troy endlich wieder zu bewusstsein kam.

Sharpay
dich mit ihm hier allein lassen? und wenn er aufwacht und dir die Wahrheit erzählt?

sie zögerte einen Augenblick

"ich hab sie angerufen, gleich nachdem Troy die Treppe runtergefallen ist. Und die Ärzte kennen sich aus die waren schon oft hier.."

Hierbei brauchte Sharpay nicht zu lügen.

Gabriella
"okay..."
Gabriella nahm Troys Hand. Wo bleiben die denn??? Troy, bitte komm wieder zu dir!!!
"Dauert das immer so lange???" Gabriella sah kurz zu Sharpay, die sich scheinbar auch ein bisschen Sorgen machte.
Sind die in Albuquerque immer so langsam??? Gabriella fühlte Troy den Puls. "Also sein Puls scheint normal zu sein - das ist doch schon mal was..."

Sharpay
Sharpay nickte.

"Es ist ziemlich viel los auf den Straßen...da kann das schonmal dauern..."

Sagte Sharpay. Sie war erleichtert, dass sie das Kreuzverhör unterbrechen konnte und schaute zur Tür, ob schon irgendwelche Sanitäter zu sehen waren.

Wieso musste er jetzt unbedingt fallen? hätte er das nicht machen können nachdem er und gabriella offiziel zurückgetreten sind? er hätte es auch gleich lassen können..der arme Junge

Troy

Troy hatte von all dem nichts mit bekommen.

Was ist hier los???... Träume ich? Oh... Da ist ja Michael Jordan...

Doch so schön sein Traum war... ein stechender Schmerz am Kopf ließ ihn wieder auf den Boden der Tatsachen fallen. Ahhh dröhnt mir der Schädel...
Er öffnete langsam die Augen... Sein Herz machte einen plötzlichen Sprung... Denn er schaute Gabriella ins Gesicht. Und sie hielt seine Hand. 'Schöner kann es gar nicht mehr werden'
Dachte sich Troy. Er fing an etwas zu Husten, damit die beiden ihn bemerkten. Sie scheinen sich beide große Sorgen zu machen. Troy sagte etwas schwer fallend: "Mir geht es gut."

Dann versuchte er aufzustehen. Das gelang ihm auch. Doch er musste sich sofort gegen die nächste Wand stützen. Er drehte sich mit dem Rücken zu dieser, sodass er gegen diese gelehnt stand. Dann spürte er wieder den Schmerz an seinem Kopf. Er fasste mit der Hand daran und als er sich diese wieder anschaute, war daran Blut zu sehen. Er blutete am Hinterkopf. "Ah Verdammt brennt das." sagte er... Doch wäre das alles schon nicht schlimm genug gewesen, fing es in seinem Schädel immer heftiger zu hämmern an. Troy wollte zeigen, dass es ihm gut ging. Also machte er einen Schritt... Doch alles um ihn herum fing an sich zu drehen und er fiel wieder rückwärts gegen die Wand. Es ging ihm doch noch nicht so gut...

Verdammt. Ich sehe bestimmt aus wie ein Weichei... Wegen eines kleinen Kratzers werde ich Ohnmächtig.

Doch was Troy nicht bemerkt hatte war, dass er bei seinem Treppensturz, bevor er unten aufgekommen ist, mit dem Hinterkopf gegen das Treppengeländer gestoßen war. Dieses hatte eine relativ große Wunde an seinem Kopf hinterlassen. Da seine Haare noch nass waren genauso wie ein Großteil seines Körpers, lief das Blut ziemlich schnell den Rücken hinunter und er bekam davon überhaupt nichts mit. Ob es an dem Schock lag oder nicht... Er hielt es einfach nur für einen Kratzer...

Gabriella
Gabriella kam die Zeit, in der sie immernoch darauf wartete, dass Troy wieder zu sich kam wie eine Ewigkeit vor, doch dann hörte sie plötzlich ein "Mir geht's gut".
Troy war wieder wach. "Troy - Gott sei dank!" Troy stand ziemlich schnell auf und Gabriella merkte, wie wackelig er noch auf den Beinen war. Als er dann an der Wand lehnte, jedoch wieder zusammensackte, bemerkte Gabriella an der Wand eine kleine Blutspur. Sie ging auf Troy zu und sah, dass fast sein ganzer Rücken voller Blut war. "Oh mein Gott - wieso sagst du, es geht dir gut, wenn fast dein ganzer Rücken voll Blut ist?" Gabriella wusste nicht so ganz, was sie jetzt machen sollte und geriet dadurch etwas in Panik. Sie sah mehrere saubere Handtücher auf einem Stapel in ihrer Nähe liegen und holte einige davon. "Troy - erzähl mir irgendwas, okay?" Er darf nicht noch mal das Bewusstsein verlieren.
"Oder - rede mit Sharpay, wie auch immer..." Gabriella kniete sich neben Troy und sah, dass das Blut aus seinem Hinterkopf kam, weshalb sie eines der Handtücher nahm, und versuchte die Wunde erst mal zu säubern. Na klasse - wieso hab ich nie einen Erste hilfe Kurs belegt? Und Sharpay sieht auch nicht gerade nach jemandem aus, der sowas schon mal gemacht hat... Wo bleibt der verdammte Krankenwagen?
"Sharpay - weißt du, was man jetzt machen muss???"

Sharpay
Sharpay wurde langsam ungeduldig. Wo blieben die Sanitäter bloß?
Als sie auf einmal Troy Stimme in der Stille hörte wurde sie aufgeregt.

na Gott sei dank!!!
dachte sie erleichtert und beobachtete Troy genau. Sie bemerkte, wie schwach er immernoch war und schonwieder machte sie sich sorgen. Und als Gabriella was von Blut sprach und auf Troy einredete drehte sich Sharpay um.

"Oh nein! ich kann kein Blut sehen!!!"

rief sie und rannte zur Tür

"Wo bleibt nur dieser Rettungsdienst???!!!"

rief sie und regte sich langsam auf.
Dass Troy und Gabriella jetzt alleine in dem Raum war bedachtete die Blondine nicht...

Troy
Troy verstand nicht alles was Gabriella sagte.

Sie ist hier... bei mir... so wie ich es wollte...

Doch er bekam mit, wie sie sagte, er solle mir ihr reden...
Rede mit mir... OK.. Ich Rede...
Das mit Sharpay hatte er nicht mit bekommen oder vielleicht hatte er es auch nicht mitbekommen wollen. Das konnte er nicht so Recht sagen...

Dann fing er leise an: "Gabriella, ich liebe dich" mehr sagte er nicht. Das war das einzige, was er in seinem benommenen Zustand heraus brachte. Er wusste nicht, warum er das gesagt hatte. Doch er wusste, dass es die Wahrheit war. Das spürte Troy ganz tief in ihm... Er spürte Gabriellas Nähe und er wollte ihr Näher sein. Also griff er ihre Hand und zog sie an sich. So konnte sie zwar nicht seine Wunde reinigen, doch das war Troy egal. Er hatte sowieso nicht wirklich mitbekommen, dass er eine Kopfwunde hatte. Einfach Gabriella in seinem Armen zu spüren, gab ihm plötzlich das Gefühl, er könne alles und habe alles überstanden. Dann schaute er ihr in die Augen. In diese wunderschönen braunen Augen. Er versank beinahe darin. Er kam ihr immer näher und näher... Fast berührten sich die Lippen der beiden...
Gabriella
Sharpay war schnell weg, als sie das Blut sah. Na klasse - was soll ich denn jetzt machen??? Ich habe keine Ahnung, wie ich ihm helfen kann.
Troys Wunde am Hinterkopf hörte nicht auf zu bluten und Gabriella wurde immer panischer. Hoffentlich mach ich nichts falsch.

Gabriella, ich liebe dich.
Gabriella hörte schlagartig auf und sah Troy in die Augen. Sie war sprachlos und merkte schon wieder, wie ihr langsam Tränen in die Augen stiegen - aber diesmal, weil sie total glücklich war. Zwar hatte sie immernoch keine Erklärung für die Sache mit Sharpay, aber sie wusste, dass Troy sowas nie sagen würde, wenn er es nicht ernst nehmen würde.

"Ich liebe dich auch!"
Troy nahm sie in den Arm und Gabriella dachte mal für ein paar Sekunden an gar nichts. Sie sah ihm in die Augen und dabei kamen sie sich immer näher, bis sie sich schließlich küssten.
Gabriellas Herz schlug immer schneller und sie hätte nie gedacht, dass es so ein schönes Gefühl sein würde.

Troy
Dieser Kuss war unglaublich gewesen in diesen wenigen Sekunden hatte er jegliche Gefühle gespürt, die schon lange in ihm ruhten. Sie kamen plötzliche alle an die Oberfläche und Troy genoss es sehr

Sie hat mir verziehen... Ich weiß zwar nicht, weswegen sie so wütend war, aber nun hat sie mir verziehen.

Er hatte seine Hand an ihren Hinterkopf gelegt und der Kuss war außergewöhnlich lange ausgefallen. Doch genauso überraschend, wie er begonnen hatte endete er, denn plötzlich stürmten einige Sanitäter in den Raum. Sie gingen sofort auf Troy zu. Mehr oder weniger schubsten sie Gabriella weg. Doch Troy griff ihre Hand. Er ließ diese nicht los, egal was diese Ärzte mit ihm anstellten. Er wollte seine Gabriella jetzt nicht schon wieder verlieren. Auch wenn es nur für einen kurzen Moment war. Gerade wo er sie mehr oder weniger zurück gewonnen hatte...

Die Sanitäter waren nicht überrascht und sie stellten keine Fragen. Sie reinigten schnell die Wunde, packten das Nähzeug aus und nähten die wunde kurzerhand auf dem Fußboden des Country Club. Nach einigen Minuten war auch schon alles vorbei. Es verlief reibungslos. Doch die Ärzte wollten Troy so nicht gehen lassen. Sie sagten, dass er zur Beobachtung heute Nacht im Hospital verbringen müsse. Das einzige was er dazu sagte war: "Gabriella, kommst du mit?"

Über seine Eltern oder irgendetwas anderes dachte er überhaupt nicht nach. Er wollte einfach nur, dass seine Freundin mit kommt.
Die Ärzte halfen Troy auf eine Liege. Dann gingen sie voraus, dem Krankenwagen entgegen.

Gabriella
Gabriella kam es vor, als wäre die Zeit stehen geblieben. Ihr Herz schlug immernoch sehr schnell und sie hoffte, es würde sich nie etwas ändern. Plötzlich hörte sie, dass sich mehrere Schritte näherten: Es waren die Sanitäter. Oh Gott - die hatte ich ja ganz vergessen!!! Zum Glück sind sie jetzt da...
Sie nahmen Gabriella zur Seite, damit sie Troys Wunde nähen konnten, doch Troy ließ ihre Hand nicht los. Sie ging etwas zur Seite, sodass die Sanitäter ihren Job erledigen konnten - Troys Hand ließ sie aber nicht los.
Hoffentlich geht alles gut...
Sie konnte kaum hinsehen, als sie anfingen zu nähen - das tat mit Sicherheit total weh.
Wollen die ihn nicht mal betäuben??? Was sind das für Ärzte in Albuquerque?
Nach ein paar Minuten waren sie fertig und versicherten, dass alles gut gelaufen sei, Troy aber über Nacht ins Krankenhaus müsste. Troy sagte gar nichts - er wollte nur wissen, ob Gabriella mitkommen würde.
"Ja - ich komme mit...", sagte sie ohne zu zögern.
Sie dachte weder an Sharpay, noch an ihre Mom - das einzige was zählte war Troy.
Troy wurde auf einer Liege zum Krankenwagen gebracht und Gabriella sollte sich neben ihn setzen.

Sharpay
Sharpay wartete noch ungeduldig und wütend darauf, dass sich die Sanitäter so viel Zeit liesen. Endlich kamen sie. Sharpay lief auf sie zu.

"Wo zur Hölle bleiben sie? wir haben im Haus einen schwerverletzten! ich habe sie schon vor ner virtel Stunde erwartet."

motzte sie die Sanitäter an und führte sie dann zu Troy....und zu Gabriella, die in Troys Armen lag.

Verdammt!

dachte sich Sharpay und haute sich auf die Stirn.

du dumme Blondine wie konntest du sie nur alleine lassen???

mit den Gedanken ging sie zu Troy und Gabriella und wollte fragen, ob sie etwas verpasst hätte, als die Sanitäter anfingen Troy zu behandeln, da ging Sharpay wieder 4 Meter weg und schaute aus dem Fenster. Sie konnte so etwas einfach nicht sehen. Stattdessen ärgerte sie sich über ihre eigene Dummheit und dachte darüber nach, wie sie retten könnte, was noch zu retten ist.
Als die Sanitäter mit Troy fertig waren hatte Sharpay eine Idee.

"Ich fahre mit ins Krankenhaus...sonst kann ich heute nicht in ruhe schlafen!"

sagte sie und ging auf die anderen zu, mit einer besorgten Miene, hinter der sie ihre Wut versteckt hielt.

ORTSWECHSEL: St. Anthonius Hospital (Zimmer 104)

Troy

Während der Fahrt in das Krankenhaus bekam Troy fast gar nichts mit. Es schien ihm, als wäre er betäubt. Das war er natürlich auch, da die Sanitäter ihm natürlich eine Betäubung gegeben hatten, bevor sie genäht hatten. Das alles war aber sehr schnell gegangen und er selber hatte das nicht mitbekommen.

Wo ist Gabriella?

Dachte sich Troy nur. Er fühlte eine leere Hand und wusste deswegen, dass sie nicht sehr nahe bei ihm war. Er wollte seinen Oberkörper aufrichten. um nach Gabriella zu sehen. Doch einer der Sanitäter drückte ihn nach unten und sagte: "Immer ruhig kleiner. Wir sind gleich da."
Doch Troy wollte nicht ruhig bleiben. Er wehrte sich ein wenig, gab jedoch schnell auf, da er einsah, dass er in seinem jetzigen Zustand nichts hätte ausrichten können.
Erschöpft schloss er die Augen und stellte sich einfach vor, dass Gabriella bei ihm wäre. Natürlich hätte er lieber zumindest ihre Hand in der seinen gespürt. Doch dem war nicht so...

Im Krankenhaus angekommen, wurde er auf ein normales Bett verfrachtet. Ein Doktor schaute sich die Verletzung an und bekam jede Menge wirres Zeug von den Sanitätern gesagt. Dann entschied der Doktor, dass Troy in Zimmer 104 gebracht werden sollte. Dann wandte er sich an Gabriella und Sharpay: "Junge Damen, ich habe da einige Fragen. Das ist Troy Bolton nicht wahr? Der Star der East High Wildcats. Können sie mir eine Telefonnummer geben, über der ich die Eltern erreiche?"

Währenddessen wurde Troy in das Zimmer gefahren. Er fühlte sich allein, im Stich gelassen. Und seltsamerweise hatte er Angst. Er hasste Krankenhäuser. Alles so Steril, nur Menschen in weißen Kitteln wirklich schrecklich. Doch er gab keinen Mucks von sich. Er schloss die Augen und wünschte sich nur, dass bald Gabriella bei ihm sein würde und er die Chance haben würde, ihr die Wahrheit über den Vorfall am Pool sagen dürfe...

Hoffentlich ist sie bald da...

Gabriella
Gabriella hatte Sharpay völlig vergessen, bis sie auf einmal im Krankenwagen neben ihr saß. Sie versuchte sie so gut es ging zu ignorieren und war total erschrocken, als Troy auf einmal versuchte sich hinzusetzen. Die Sanitäter waren Gabriella im Weg, sodass sie Troy nicht richtig sehen konnte. Nach einer halben Ewigkeit kamen sie endlich im Krankenhaus an und Troy wurde nach ein paar Untersuchungen auf sein Zimmer gebracht.
Der Arzt nahm Gabriella und Sharpay zur Seite und wollte wissen, ob sie die Telfonnummer von Troys Eltern hätten. "Ja - stimmt, das ist Troy. Moment, ich habe seine Telefonnummer!"
Sie holte ihr Handy raus und gab dem Arzt die Telefonnummer. Schließlich wollte er noch wissen, was passiert ist. "Ich denke, da sollten sie besser Sharpay fragen - ich war nicht dabei...", sagte Gabriella, bevor sie vom Arzt wissen wollte, ob sie nun zu Troy gehen dürfte, und er ihr die Zimmernummer sagte.
Auf dem Weg zu Troy gingen Gabriella so einige Gedanken durch den Kopf. Ich weiß immernoch nicht, was passiert ist. Ich weiß nur, dass Sharpay irgendwas verheimlicht. Aber egal, Troy liebt mich - das hat er selber gesagt. Und solange er wieder gesund wird, ist alles andere erst mal egal. Sie kam schließlich an Raum 104 an und klopfte kurz, bevor sie den Raum betrat. "Hey - wie gehts dir?" Gabriella nahm sich den Stuhl, der in dem Raum stand und stellte ihn neben Troys Bett.

Sharpay
Sharpay saß während der Fahrt ins Krankenhaus schweigend neben Gabriella und blickte aus dem Fenster.

was mach ich nur??? sie dürfen nicht reden, wenn ich nicht dabei bin...

dachte sie sich und zerbrach sich noch länger den Kopf. Im Krankenhaus angekommen schaute Sharpay auf den noch ziemlich geschwächten Troy. Es hatte ihr echt erwischt.

was haben die beiden nur gemacht, während ich weg war? hoffentlich haben sie noch nicht über den "Kuss" geredet...

Dann kam Troy in sein Zimmer und der Arzt fragte nach Der Telefonnummer von Troys Eltern, die Gabriella ihm dann gab und als sie fragten, was passiert war sagte Sharpay ruhig
"Erst hat er gegen die Wand geschlagen und dann ist er unglücklich die Treppe runtergefallen.."

mehr hätte sie auch nicht sagen können und brauchen. Da war sich Sharpay sicher.
Sie schaute Gabriella nach, als sie gerade in Troys Zimmer verschwinden wollte.

"Ich komme gleich nach...muss nur zu hause anrufen, dass ich später komme!"

rief sie ihr hinderher und zückte gleich danach ihr Handy aus der Tasche und wählte Ryans Nummer.
Es tutete, als sie ihren Bruder anrief. Als sie hörte wie jemand abnahm, was höchstwahrscheinlich ihr Bruder war sagte zischte sie in den Höhrer:

"Ryan! du musst sofort ins Krankenhaus kommen! es geht um das Musical! ich bin vor dem Zimmer 104! komm bitte so schnell du kannst!"

Troy
Troy hatte leichte Kopfschmerzen. Doch sonst schien es ihm gut zu gehen. Er konnte sich leider noch an alles erinnern, was am heutigen Tage passiert war.
Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, bevor die Türe auf ging und Gabriella das Zimmer betrat. Wie immer, wenn er sie sah, fing er unweigerlich zu lächeln an.
Auf ihre Frage hin antwortete er: "Es geht mir schon besser. Und wie geht es dir?"

Die Tablette, die der Arzt ihm gegeben hatte, wirkte bereits. Troy fühlte sich um einiges ruhiger und entspannter. Er spürte langsam ein paar Schmerzen hier und da. Besonders sein Kopf dröhnte. Außerdem hatte er das Gefühl, dass mit seinem rechten Handgelenk irgendetwas nicht stimmte. Er hob seine rechte Hand und wollte sie strecken. Doch ein starker Schmerz durchfuhr diese: "Ahhhh... Verdammt tut das weh. Ich glaube meine Hand ist verstaucht. Dann wird erstmal nichts aus Baketball"
Er schaute Gabriella an: "Sag mal... weswegen bist du eigentlich vor mir davon gelaufen?"
Er schaute sie ernst, aber doch mitfühlend zugleich an.

Ryan
Ryan hatte gemütlich Zuhause gesessen und überlegt, was er an diesem angehenden Nachmittag noch unternehmen sollte, da klingelte sein Handy.
Vielleicht gehe ich ja zu Sharpay in den Country Club... Mom meint ja sowieso, dass ich mal wieder helfen sollte. Oh, wer ist das denn? Etwas verwirrt rückte der blondhaarige Junge seine Mütze zurecht und nahm ab. Doch noch bevor er etwas sagen konnte zischte ihm jemand etwas entgegen – das war natürlich seine Schwester, Sharpay.
Ryan konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, brummelte ein „Ok“ in den Hörer hinein und legte wieder auf.

In nur wenigen Minuten war er am St. Anthonius Hospital angekommen und ging zielstrebig auf Zimmer 104 zu. 101... 102... 103.. 104 – hier ist’s ja!
Der ältere der Evans-Zwillinge kannte sich in diesem Krankenhaus nur allzu gut aus, schließlich war er hier schon öfters mit Countryclubmitgliedern gewesen. Außerdem hatte er schon selbst auf dieser Station gelegen.
„Hey, was ist los?“, fragte Ryan leicht verwirrt, als er die Besorgnis, aber auch die überschäumende Wut in Sharpays Blick ausmachte.

Gabriella
Troy schien es nicht gut zu gehen - auch wenn er das Gegenteil behauptete, doch Gabriella wusste, dass es jetzt nur noch besser werden konnte.
"Mir geht's auch gut...", antwortete Gabriella, obwohl sie immernoch nicht genau wusste, wie es ihr ging. Einerseits war sie verwirrt wegen Sharpay und Troy, aber Troy hatte ihr gesagt, dass er sie liebte, weshalb sie auf jeden Fall auch glücklich war.
"Der Arzt hat deine Eltern angerufen - ich denke, sie werden hier wohl irgendwann auftauchen..."
Sie fühlte sich nicht gerade wohl im Krankenhaus, doch sie wollte Troy auch nicht alleine lassen und als er dann sagte, dass er wohl erst mal nicht mehr Basketball spielen konnte, tat er ihr leid. Basketball gehörte nun mal zu Troys Leben dazu - und das konnte er jetzt erst mal vergessen - da blieb in seinem Leben nur noch wenig übrig.
"Das wird bestimmt schnell wieder okay sein!", versuchte sie etwas aufmunterndes zu sagen.
Kurze Zeit später wollte Troy aber wissen, warum sie vorhin weggelaufen sei und Gabriella wusste nicht, was sie antworten sollte.
Was soll ich denn jetzt sagen??? Ich kann doch schwer sagen, dass ich einfach nur verletzt war, weil er Sharpay geküsst hat.
"Ich - ich habe gesehen, wie du Sharpay geküsst hast - vorhin am Pool. Und da wollte ich einfach nur noch alleine sein...", sagte sie langsam. "Troy, was ist da vorhin passiert?"
Gabriella wollte Troy eigentlich erst fragen, wenn es ihm wieder besser ging, aber sie wollte einfach nur wissen, was das mit Sharpay zu bedeuten hatte und warum er die Treppe runtergefallen war.

Sharpay
Auf Sharpays Bruder war verlass. Nur wenige Minuten nach dem Anruf kam er auch schon den Gang entlang und die Blondine lief auf ihn zu.

"Gut, dass du kommen konntest!"

sie holte erstmal luft.

"also das ist eine längere Geschichte und wir müssen uns beeilen....also..ich war im Country Club...dann kam Gabriella und ich hab mich bei ihr eingeschleimt. Dann kam Troy und Gabriella war auf dem Klo, als mir diese geniale Idee gekommen ist, wie wir die Hauptrollen zurückerobern könnten... undzwar hab ich mich ins Wasser fallen lassen und einen Panikanfall vorgespielt...Troy hat es mir natürlich abgenommen, mich gerettet und wie es sich für einen Lifeguard gehört mich wiederbelebt....in dem Moment kam Gabriella und ich hab es wie einen Kuss aussehen lassen und Gabriella ist dann abgehauen und Troy hinterher....Dann hat Troy gegen die wand geschlagen und ist die Treppe runtergefallen und hat sich verletzt.... dann kamen die Sanitäter...."

sprudelte es aus ihr heraus. Sie vergewisserte sich, dass die Zimmertür vom Raum 104 verschlossen war.

"Also...Troy wird ihr sicherlich erzählen, dass er mich nur retten wollte und deshalb will ich es aussehen lassen, dass er lügt...also tu ich so als würde ich mitspielen...wenn du weißt, wie ich das meine....und dich brauch ich dazu, dass wir, wenn Gabriella in der Nähe ist uns laut darüber unterhalten...du weißt, dass ich dir halt erzähle Troy und ich hätten etwas miteinander und Gabriella jetzt anlügen....kapiert?"

fragte sie und gestikulierte ihr aussagen heftig. Dann schaute sie erwartungsvoll ihren Bruder an.

Troy
Troy sah in Gabriellas Gesicht, dass sie ein wenig verwirrt war. Doch sie schien auch glücklich zu sein. So wirklich konnte er ihre Stimmungslage nicht deuten.

Sie weiß es also doch... Aber warum konnte sie nicht sehen, dass ich Sharpay das Leben gerettet habe? ich hab so doch nicht umarmt oder so etwas...

Troy runzelte ein wenig die Stirn, woran man erkennen konnte, dass er wohl etwas nachdachte. Dann antwortete er: "Aber Gabriella. Ich war doch Klitschnass. Ich meine, jeder hätte doch sehen müssen, dass ich Sharpay gerettet habe. Sie ist in den Pool gefallen und hatte eine Panikattacke oder so etwas. Jedenfalls, hab ich sie nicht geküsst und ich hatte es auch nie vor oder werde es vorhaben. Meine Herz gehört einem verrücktem Mathefreak, mit wunderschönen braunen Augen und schwarzen Haaren und keiner eingebildeten Musical Diva."

Er schaute sie ernsthaft und mit Augen an, die einfach nur die Wahrheit sagen konnten. Für ihn konnte er keine Lüge erkennen. Er wusste zu hundert Prozent, dass er die Wahrheit sagte und genau so brachte er das ganze auch rüber. Er ließ einfach gar keinen Zweifel an seiner Aussage.

Warum hat sie mir nicht getraut? Ich bin doch auch nicht gleich eifersüchtig, nur wenn sie mal mit Ryan redet oder so... Wo ist Sharpay überhaupt?
Gabriella saß so nahe bei ihm am Bett, dass er ihre Hand erreichen konnte. Wie so oft am heutigen Tag schon, nahm er diese in seine Hand und wollte damit ihre Verbundenheit ausdrücken. Er hätte sie zu sich gezogen und ihr einen Kuss gegeben. Doch so wirklich wusste er nicht, ob sie das wollte... also ließ er es...

Nicht so schnell alter Freund... lass sie das erstmal verarbeiten...

Ryan
Sharpay kam verstört und völlig aufgelöst vor Aufregung auf Ryan zugestürtzt und ließ dem blondhaarigen Jungen keine Verschnaufpause. Sofort fing das Mädchen an ihrem Bruder alles zu erzählen - dabei ratterte sie die ganze Geschichte beinahe überirdisch schnell hinunter, sodass Ryan sich konzentrieren musste, um den Zusammenhang nicht zu verlieren (er war in solchen Logikfragen sowieso nicht gerade der Hellste, aber wenn seine Schwester anfing zu sprechen, war es meistens um den Rahmen seines Verstandes geschehen).

"Moment mal, Gabriella und Troy sind auch hier? Troy hat sich verletzt?" Ryan verarbeitete nach und nach die Bedeutung dieser Worte - ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Soweit er das einschätzen konnte hatte Sharpay mal wieder ganze Arbeit geleistet, die Situation musste nur noch in die richtige Richtung verschoben werden.
Anerkennend grinsend nickte Ryan, als seiner Schwester ihm ihren 'Schlachtplan' erklärte, wobei auch dieser durch Sharpay unnatürliche Erzählweise entzerrt wurde.

"Also du spielst vor das alles mit Troy abgesprochen zu haben, um Gabriella nicht zu verletzen. Interessant... Ich glaube wir wissen was zu tun ist - Du übernimmst den Basketballcrack und ich nehme mit den Mathefreak vor." Ein einziger erklärender Blick genügte und Ryan konnte sehen, dass seine Zwillingsschwester ihn verstand.
Nachdem Gabriella zu Boden gespielt war, würde Ryan sie ordentlich auseinander nehmen und den endgültigen Todesstoß für ihre Rolle im Musical setzen - Sharpay konnte sich in dieser Zeit mit Troy befassen, um dafür zu sorgen, dass dieser nicht störte.

Gabriella
Gabriella hörte Troy aufmerksam zu, und verstand einige Sachen davon einfach nicht. Mal wieder sah sie die Szene vor sich und konnte genau erkennen, dass Sharpay ihre Augen bewegte. Doch der Rest von dem, was Troy sagte, ließ Gabriellas Herz wieder etwas höher schlagen.
"Ich hab es ja selber nicht verstanden, Troy. Ich weiß nur, dass ich gesehen habe, wie Sharpay zu mir rübergesehen hat. Und ich bin mir 100%ig sicher, dass ich mir das nicht eingebildet habe. Zuerst hatte Sharpay die Augen zu, und dann hat sie zu mir rübergesehen. Vielleicht hab ich überreagiert, aber ich konnte einfach nicht anders..."
Auch wenn beide Erklärungen logisch waren, bekam Gabriella ein schlechtes Gewissen. Sie wusste, dass Troy die Wahrheit sagte und konnte sich das alles nicht erklären.
"Troy, was ist eigentlich passiert, nachdem du und Sharpay losgegangen seid? Ich meine, als ich sie gesehen habe, hat sie mich nur siegessicher angegrinst, und sah nicht so aus, als würde sie sich gerade erst vor dem Ertrinken erholen!"
Gabriella tat es mittlerweile leid, dass sie Troy so unrecht getan hatte, doch sie suchte trotzdem noch nach einer Erklärung für das alles.
Troy nahm Gabriellas Hand und sie hätte am Liebsten alles andere erst mal vergessen...

Sharpay
Sharpay schaute ihren Bruder an. Er verstand natürlich sofort, was Sharpay meinte, auch wenn sie beim erzählen kaum Luft geholt hat.
Was Ryan sagte wurde dem Mädchen auch sofort klar. Dann hörte sie kurz auf zu Atmen und hielt den Finger vor den Mund, um Troy und Gabriella zu belauschen.

"verdammt....sie fangen schon an alles aufzuklären...na gut....lassen wir Troy erstmal erzählen..."

dann dachte sie einen Augenblick nach und lehnte sich etwas von der Tür weg und schaute wieder mit ihrem typischen siegessicherem Blick.

"ich habe Troy da auch einige interessante Dinge zu erzählen was Gabriella angeht."
sie schaute ihren Bruder an, damit er genau erkennen konnte, dass sie vorhatte Troy zu belügen
"Er war ja im Krankenwagen nicht ganz da und hat nicht gehört was Gabriella und ich....getuschelt haben", sagte sie grinsend

Troy
Troy versuchte Gabriella genau zuzuhören. Manchmal war das für ihn schwerer, da seine Medikamente ihn langsam aber sicher müde machten. Doch er versuchte es einfach und bekam auch das meiste mit.
Mit Freude sah er, dass Gabriella seine Nähe genoss. Er sagte einfach nichts und zog sie langsam und vorsichtig näher zu sich. Er selber richtete sich auf und berührte ihre Lippen mit den seinen. Dann gab er ihr einen langen leidenschaftlichen Kuss, währenddessen er die Augen geschlossen hatte.
Als er sie wieder öffnete, fasste er ihr an die zärtlich an die Wange und flüsterte: "Naja ein Schwarm Vögel sind vorbei geflogen und Sharpay hat sich erschreckt oder so. Jedenfalls ist sie hingefallen und ich hab sie wie gesagt gerettet. Jedenfalls habe ich sie nicht geküsst und das sie die Augen offen hatte, hab eich auch nicht gemerkt... Gabriella, es tut mir ja so leid..."

Dann schaute er ihr in die Augen und wartete darauf, was sie dazu zu sagen hatte.

Ryan
Das Verständnis zwischen Ryan und Sharpay hatte sie auch dieses Mal nicht im Stich gelassen.
Der ältere der beiden Evans-Zwillinge glaubte manchmal durch die emotionslose Hülle seiner Schwester hindurchsehen zu können, wie durch Glas, doch Sharpay verstand es ihrem Bruder seine Grenzen zu zeigen, sodass sich alles in einem gesunden Gleichgewicht befand.
Dennoch war die wortlose Verständnis der beiden Zwillinge mehr als nur ausgereift und fast nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken - Was war schließlich Ryan ohne Sharpay? Und was war Sharpay ohne Ryan?

Als sich die blonde Evans an die Tür lehnte um zu lauschen hatte Ryan zum ersten Mal Gelegenheit seine Gedanken zu ordnen.
Wenn Sharpay Bolton ablenkt muss ich Montez die richtigen Seitenhiebe verpassen, um sie von Troys 'Schuld' zu überzeugen. Aber sie wird sowieso so am Boden sein, dass das auch kein Problem mehr werden wird. Wir müssen nur dafür sorgen, dass sich Gabriella und Troy so verkrachen, dass sie nicht mehr miteinander reden - dann kann Bolton auch nichts mehr klarstellen und unsere Hauptrollen im Musical sind gesichert.
Ryan nickte leicht in sich hinein und grinste unabwegig.

"Also, wollen wir?" Dies war eher als 'Wollen wir stören?' gemeint, doch Sharpay würde schon wissen, wovon er sprach.
Ryan rückte sich noch einmal die Kappe zurecht und fuhr sich durch das kurze, blonde Haar, bevor er seiner Schwester ein Zeichen zum Aufbruch gab.

Gabriella
Gabriella dachte immer noch darüber nach, was das alles zu bedeuten hatte, als Troy sie küsste. Wie auch schon im Countryclub vergaß sie alles andere und genoss es einfach. Troy gab ihr ein Gefühl von Sicherheit und sie wusste, dass alles wieder gut werden würde.
Schließlich hörte sie Troy schon fast flüstern, was passiert war und dass es ihm leid tat.
"Nein, mir tut es leid - ich habe überreagiert..."
Sie sah Troy in die Augen und plötzlich kam sie sich total bescheuert vor, weil sie gedacht hätte, Troy und Sharpay könnten wirklich zusammen sein. Aber genau das hatte Sharpay sich ja auch immer gewünscht. Moment mal. Wieso bin ich da nicht schon früher drauf gekommen. Sharpay ist hier die Schlüsselfigur! Ich meine, sie wollte von Anfang an, dass Troy und ich nicht im Musical singen - und sie hat sich vorhin so bei mir eingeschleimt, damit ich nicht darauf kommen kann...
Gabriella runzelte sie Stirn etwas - bildete sie sich das alles nur ein, oder hatte sie wirklich Recht?
"Troy - es mag sich vielleicht bescheuert anhören, und vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber könnte es sein, dass Sharpay sich das alles ausgedacht hat? Ich meine, sie wollte nicht, dass wir beim Musical singen und hat vorhin so getan, als wären wir gut miteinander befreundet. Ich meine, vielleicht hat sie das alles nur gespielt!?", sagte Gabriella, doch als sie es ausgesprochen hatte, kam es ihr noch unwahrscheinlicher vor...

Sharpay
Sharpay nickte aber wollte noch auf den richtigen Moment warten, deshalb lehnte sie sich weiter an die Tür und gab ihrem Bruder ein zeichen, dass er kurz warten sollte.
Das mädchen ging nochmal alles durch, wie sie wohl am glaubwürdigstem rüberkommt, und was sie im Notfall tun wird. Noch fiel ihr nichts ein aber im entscheidenen Moment rettet sie sich immer irgendwie, deshalb verließ sie sich ganz auf ihren verstand.

Ihrem Zwillingsbruder vertraute sie, denn er war, was sowas anging mindestens genauso begabt, wie sie.

"Troy - es mag sich vielleicht bescheuert anhören, und vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber könnte es sein, dass Sharpay sich das alles ausgedacht hat? Ich meine, sie wollte nicht, dass wir beim Musical singen und hat vorhin so getan, als wären wir gut miteinander befreundet. Ich meine, vielleicht hat sie das alles nur gespielt!?"

hörte sie Gabriella zu Troy sagen.
das ist das Stichwort...jetzt oder nie!
dachte sie und schaute zu ihrem Bruder.

"viel Glück!"

dann stoß sie die Tür zu Zimmer 104 auf und grinste.

"Hey na! Troy wie geht es dir???"

fragte die Blondine und ging rüber zu Troy, um zu schauen, ob er okay war.
Gabriella beachtete sie erstmal nicht.

it’s showtime

dachte sie dabei und schaute zu ihrem Zwillingsbruder rüber.

Troy
Troy lächelte Gabriella auf die Bemerkung, dass sie überreagiert hatte an.

Tja kleines... Wahrscheinlich hätte ich genauso reagiert. Wenn nicht noch schlimmer...

Dann wartete er, bis Gabriella geendet hatte, bevor er etwas sagen wollte. Er fing gerade an: "Also ich weiß..." Doch dann wurde er von Sharpay unterbrochen, die in den Raum gestürzt kam.
Sie kam nicht nur in den Raum gestürzt... nein sie stürzte sich sogar auf Troy. Und das obwohl man genau sehen konnte, dass Troy Gabriellas Hand hielt und sich die beiden ziemlich nahe waren.
Troy war so überrascht, dass er erstmal gar nichts heraus brachte. Seine Mine verfinsterte sich nur und er sagte nach ein paar Sekunden Stillschweigens: "Es geht mir schon besser, Sharpay"
Das letzte Wort sagte er gezogen lang.

Du verlogene Musical Diva... du willst das Stück wohl immer noch net aufgeben...

Um zu zeigen, dass Troy und Gabriella sich vertragen hatten, gab er ihr mit einem Zeichen zu verstehen, sie solle sich zu ihm auf das Bett setzen. Das würde den beiden Zwillingen hoffentlich endgültig zu verstehen geben, dass die beiden nun ein paar sind und nichts und niemand das noch ändern könnte... Zumindest hoffe Troy das...

Ryan
Ryan trat einen Schritt zur Seite, als Sharpay die Tür zu Zimmer 104 aufriss und mit einem siegessicheren Lächeln eintrat.
Troy und Gabriella sollten nicht sofort bemerken, dass auch er sich in Hörweite befand, schließlich war es immer besser einen Vorteil gegenüber seines Gegners zu haben. Einige Argumente gegen Gabriella konnten ja nicht schaden...

"Hey na! Troy wie geht es dir?"
"Es geht mir schon besser, Sharpay"


Ryan musste bei diesen Worten unwillkürlich grinsen. Der entnervte und abschiebende Unterton in Troys Stimme war unüberhörbar - perfektes Material.
Hhm, Bolton... Mal sehen, ob du dir damit nicht dein eigenes Grab schaufelst.
Die Evans' fanden immer Mittel und Wege, um die Situation zu ihren Gunsten umzulenken - das war schon immer so gewesen, genauer gesagt seit ihren Anfängen auf der Theaterbühne. Man konnte es eine Art besondere Eigenschaft nennen, oder aber den Drang in allen Lagen des Lebens die Überhand zu behalten.

Ryan luckte vorsichtig durch das kleine Fenster in der Tür und sah seine Schwester, die gerade breit lächelnt auf Troy und Gabriella zuging. In einem geschützten Moment gab der blondhaarige Junge Sharpay ein Zeichen, das so viel bedeutete wie 'Schick sie rauß, ich kümmere mich um den Rest'.
Mit 'sie' war natürlich Gabriella gemeint - Ryan ging davon aus, dass seine Zwillingsschwester das verstand.

Gabriella
Troy schien es ihr nicht übel zu nehmen, dass sie das alles falsch verstanden hatte und deswegen war Gabriella sehr erleichtert. Als sie ihm erzählt hatte, was sie über Sharpay dachte, kam sie es ihr immer komischer vor. Wie verzweifelt müsste ein Mensch sein, um sowas zu machen? Das wäre sogar für Sharpay und Ryan nicht denkbar.
Troy fing gerade an, ihr zu antworten, als Sharpay die Tür aufschlug und in den Raum kam.
Sie wurde von ihr völlig ignoriert, und Sharpay ging sofort auf Troy zu.
Gabriella bemerkte, dass Troy zunächst sehr überrascht war, und dann sah er eher genervt aus, was sie innerlich grinsen ließ.
Sharpay hatte Gabriella immernoch ignoriert, als Troy ihr ein Zeichen gab, dass sie sich neben ihn setzen sollte. Gabriella stand auf, ging an Sharpay vorbei auf das Krankenhausbett zu und setzte sich. Ich halte mich ja selber schon für bescheuert, aber irgendwas ist hier faul. Nur was? Und warum hat sie so lange gebraucht, um hier aufzutauchen? Es war ja eigentlich klar, dass sie hier früher oder später hinkommen würde, aber warum hat es so lange gedauert. Gabriella sah sich im Raum um und dann zur Tür. Sie dachte, irgendwas gesehen zu haben - aber das hatte sie sich wohl nur eingebildet.
Gabriella sah zu Sharpay und versuchte zu erkennen, was sie davon hielt, dass Troy und Gabriella jetzt zusammen waren. Selbst Sharpay musste das doch langsam klar werden...

Sharpay
Sharpay bemerkte Troys genervten Unterton und musste sich ein Grinsen verkneifen. Als sich Gabriella dann zu Troy aufs Bett setzte dachte das blonde Mädchen sich schon, dass sich die beiden ausgesprochen und vertragen haben.

wie lange wird das wohl andauern?

dachte sie und schaute von Troy zu Gabriella und lies ihr Improvisiertalent freien Lauf. Sie setzte eine verwunderte Miene auf, mit der sie Troy anguckte. Dann schaute sie mit einem Ausdruck, als wenn sie gerade achsooo! dachte. Dann drehte sie sich etwas von Troy weg.

"ähm ja"

Sie wollte es so aussehen lassen, als würde sie gerade erst bemerkt haben, dass sie schauspielern soll, sie hätte nichts mit Troy und dass sie mit ihm unter einer Decke steckt, Danach schaute sie zu Gabriella und lächelte.

"Ach Gabriella übrigens ich war gerade am Empfang, um zu fragen, wie lange Troy sich wohl hier aufhalten wird und da kam deine Mom...ich soll dir ausrichten, dass sie dort auf dich wartet"

das Mädchen schaute sie sehr überzeugend an.

Troy
Troy war froh, als Gabriella zu ihm kam. Er legte seinen Arm schützend um sie. Er interessierte sich nicht dafür, was Sharpay sagte. Doch als sie diese total aufgesetzten Mimiken machte, da schaute er sie perplex an...
Was macht die da... WILL DIE MICH VERARSCHEN???

Er schaute sie wütend an. Denn das war er mittlerweile auch. Als sie dann Gabriellas Mutter erwähnte stutzte Troy. Er sagte zu Gabriella: "Woher weiß deine Mum überhaupt wo wir sind? Du hast sie doch noch gar nicht angerufen oder?"

Er schaute Gabriella liebevoll an. Denn sobald er an sie dachte oder sie sah, vergaß er all den Hass, den er auf Sharpay empfand.
Dann schaute Troy wieder zu Sharpay, bei der sich sein Blick wie auf Kommando wieder verhärtete.
"Ach Sharpay, könntest du bitte die Türe zu machen? Es ist plötzlich so kalt hier drin..." So bekommt wenigstens keiner mit, wie ich dich ermorde...

Ryan
Ryan beobachtete alles durch ein kleines Fenster in der Tür zum Zimmer 104.
Troy schien sichtlich verärgert zu sein, als Sharpay anfing ihren Plan einzufädeln, doch das störe den blondhaarigen Jungen nicht besonders, schließlich hatte seine Schwester schon ganz andere Situationen gemeistert.
Außerdem verbesserte Troys Verhalten Sharpay und Ryans Chance auf den entgültigen Sieg.

Bolton sieht ziemlich entrüstet aus. Vielleicht riecht er ja die Lunte?

Prüfend musterte Ryan den Wildcat-Superstar und seine Miene verdunkelte sich.
Das war das einzige, was bei ihrem Plan schief gehen konnte - Wenn Troy zu früh eingriff würde alles auffliegen und die Evanszwillinge wären wieder am Boden.
Nein, nicht dieses Mal. Heute werden sie uns unseren verdienten Platz im Musical nicht mehr verwehren.

Als Bolton hartnäckig nachfragte stockte Ryan für einen Moment.
Ja... Warum hätte Gabriellas Mutter kommen können? Ah, die Sanitäter hätten sie ja anrufen können. Montez musste sicherlich ihre Personalien abgeben und ihre Mutter wird sie bestimmt schon suchen, wenn sie nicht mehr in Country Club ist.
Ryan versuchte seiner Schwester diesen Gedankenblitz so unauffällig wie möglich zu übermitteln, doch schon nach wenigen Momenten hielt er inne - Sharpay würde sicherlich das gleiche einfallen, sie dachte schließlich immer das selbe wie ihr Zwillingsbruder.

Leicht schmunzelnd löste Ryan sich von der Tür und verschwand leise hinter der nächsten Ecke. Wenn Gabriella herauskam musste er so tun, als würde er erst in diesem Moment ankommen - das richtige Timeing war entscheidend.

Gabriella
Gabriella kam Sharpays Verhalten immer merkwürdiger vor, je länger Sharpay dort war. Und ihr "ähm ja" brachte Gabriella sann doch zum Nachdenken. Wieso ähm ja??? Ich verstehe das einfach nicht. Sie tut so, als hätte sie gerade erst bemerkt, dass Troy und ich jetzt zusammen sind. Und dann auch noch dieser Gesichtsausdruck. Irgendwas ist hier faul - und je länger Sharpay hier ist, desto sicherer werde ich mir da. Ist vielleicht doch was an der Theorie dran, dass Sharpay sich das alles nur ausgedacht hat? Obwohl - nein, das wäre sogar für Sharpay zu abgedreht. Und wie komm ich überhaupt auf solche Gedanken?
Sharpay erwähnte Gabriellas Mom und da wurde Gabriella erst recht stutzig. Auch Troy sprach sie dierkt darauf an und Gabriella konnte, als sie ihn ansah, erkennen, dass er es genauso eigenartig fand, wie sie selber.
Mom kann das doch gar nicht wissen. Ich habe sie nicht mehr gesehen, seit wir im Country Club angekommen waren und hab sie auch nicht angerufen. Vielleicht will Sharpay mich auch nur loswerden...
Gabriella nahm ihr Handy aus ihrer Hosentasche und wählte die Nummer ihrer Mutter. Ein paar Sekunden später ging ihre Mutter ans Telefon. "Mom? Ich bin im Krankenhaus - Troy hat sich verletzt. Ich komme dann später von hier aus nach Hause - du brauchst nicht extra auf mich zu warten. Ich wollte dir nur eben bescheid sagen, damit du dir keine Sorgen machst!" Gabriella hörte ihrer Mom zu, während diese antwortete: "Ist okay, Gabby. Was ist denn passiert? Geht es Troy gut?" "Ja Mom - ich denke das wird wieder, er ist eine Treppe runtergefallen." Ihre Mom verabschiedete sich noch und sagte, dass sie zu Hause auf sie warten würde und Gabriella legte auf.
Sie sah kurz zu Troy und wollte ihm damit sagen, dass Sharpay gelogen hatte, dann wandte sie sich wieder Sharpay zu. "Sag mal, Sharpay - könntest du nicht mal kurz nachsehen gehen, ob meine Mom auch wirklich gegangen ist? Sie ist macht sich immer ziemlich schnell Sorgen - und ich würde gerne noch ein bisschen hier bleiben. Das wäre echt nett!"
Gabriella lächelte (soweit es möglich war) Sharpay an, doch innerlich konnte sie einfach nicht verstehen, warum Sharpay immernoch versuchte Troy und sie auseinanderzubringen, wo doch jetzt eigentlich klar war, dass sie keine Chance mehr hatte. Troy und Gabriella waren jetzt zusammen und Sharpay könnte sie auf keinen Fall wieder trennen.
Sharpay
Sharpay wollte gerade sagen, dass die Sanitäter Gabriellas Mom angerufen hätten, als Gabriella ihr Handy griff und höchst wahrscheinlich ihre Mutter anrief.

mist! das hätte ich echt beachten sollen.....nur nichts anmerken lassen

Sharpay versuchte so lässig, wie sonst auch zu bleiben. Irgendwas könnte sie doch jetzt noch retten...nur was?

Dass Gabriella sie bat kurz nach ihrer Mom zu schauen, ob sie denn gegangen wäre, was Der Blondine wie gerufen kam.
Jetzt könnte sie sich mit ihrem Bruder austauschen, wie sie weitergehen sollten.

"Klar kein problem!"

sagte sie freundlich und stratzte vor die Tür und schloss sie hinter sich.
Dann ging sie unzufrieden zu ihrem Bruder.

"also das haben sie mir nicht abgenommen....und Troy wirkte echt sauer....haste alles mitverfolgt?"

fragte sie Ryan

Troy
Troy lächelte Sharpay triumphierend an. So hatte sie sich das nicht gedacht. Zwar waren Handys im Krankenhaus verboten, aber das war ja nun wirklich ein Notfall.

Tja Eisprinzessin... wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein...

Noch bevor Sharpay raus gegangen war, umarmte Troy Gabriella. Er war wirklich froh, dass sie hier bei ihm geblieben war. Denn alleine mit Sharpay hätte er es jetzt nicht ausgehalten.
Dann war Sharpay auch schon verschwunden und hatte die Tür hinter such zu gezogen. Leiser als normal sagte Troy: "Meinst du, sie gibt es nun endlich auf? Ich bin so müde und hab jetzt keine Lust mehr mit ihr zu streiten..."

Man sah Troy ins Gesicht geschrieben, dass die Medikamente wirkten. Er wirkte müde. schläfrig und irgendwie nicht ganz bei Sinnen. Doch eins konnte er noch immer sehr gut. Er hielt Gabriella fest umarmt, als hätte er Angst, sie zu verlieren, sollte er einschlafen.
"Hat der Arzt überhaupt meine Telefonnummer? Ich hab mein Handy in meiner Hosentasche..."

Troy wollte in seine Hosentasche fassen, da fiel ihm aus, dass er ja immer noch nur seine Badehose trug. "Oh... stimmt ja... meine Sachen sind noch im Countryclub. Sobald meine Eltern hier sind, werd ich denen das sagen... Schließlich will ich nicht noch einen Grund haben, dass Sharpay bei mir vorbeikommt."

Er lächelte (oder versuchte es zumindestens) Gabriella an...

Ryan
Völlig überraschend kam einer der führenden Ärzte des St. Anthonius Hospitals von Hinten auf Ryan zu, der sich wieder an die Tür geschlichen hatte um auch ja alles mitzukriegen.
Zum Glück bemerkte der blonde Junge den stämmigen Mann (der in seinen Augen eher einem Kleiderschrank als einem Menschen ähnelte...) rechtzeitig, sodass er sich noch früh genug von der Tür lösen konnte.
"Ah, Ryan, schön dich zu sehen. Wenn du schon mal hier bist - ich will Troy in seinem derzeitigen Zustand nicht stören - Richte Gabriella doch bitte aus, dass Mr. und Mrs. Bolton sich ein wenig verspäten. Außerdem bitte ich dich ein wenig Rücksicht auf Troy zu nehmen. Jeder weiter Schlag auf den Hinterkopf oder jegliche andere Aufregung könnte in den nächsten Tagen zu Bluthochdruck, einem Traume oder Schlimmerem führen, also werf bitte ein Auge auf ihn." Der Doktor vertraute Ryan, schließlich war der Junge schon oft genug mit Country Club Besuchern hier her gekommen - Das Glück war auf Ryan und Sharpays Seite.

"Sicher Doc, machen sie sich keine Sorgen." Ryan setzte eine verständnisvolle und erschütterte Miene auf, doch innerlich grinste er bis über beide Ohren.
Wenn die beiden es ungemütlich wollen, sollen sie es ungemütlich bekommen...
Der Arzt verschwand brummelnd hinter der nächsten Ecke.
Just in diesem Moment kam Sharpay heraus und fragte, ob er alles mitbekommen habe.
"Klar.", antwortete er ruhig grinsend.
"Doctor Harrison war gerade eben hier und hat mir erzählt, dass jede weitere Aufregung unseren lieben Freund Troy für einige Tage ausschalten würde. Das kommt uns doch wie gerufen..."

Gabriella
Eigenartigerweise ging Sharpay ohne ein Widerwort aus dem Zimmer raus und Troy und Gabriella waren wieder alleine. Troy umarmte sie und irgendwie beruhigte sie das sehr.
Troys Stimme war sehr leise und man sah ihm an, dass er kurz davor war, einzuschlafen.
"Aufgeben wird sie wahrscheinlich nie, aber das ist jetzt nicht wichtig - du solltest nur zusehen, dass du schnell wieder auf die Beine kommst!", sagte Gabriella ebenfalls etwas leiser als sonst, weil sie dachte, dass Troy wahrscheinlich Kopfschmerzen hatte. Gabriella lächelte ihn an, auch wenn sie sich insgeheim immernoch etwas Sorgen machte, dass es Troy plötzlich wieder schlechter gehen könnte.
"Ich hab sie ihm vorhin gegeben - deine Eltern sind schon unterwegs... Ich schätze sie müssten auch bald hier auftauchen." Gabriella wusste nicht so ganz, was sie jetzt machen sollte. Sie wollte Troy nicht alleine lassen, aber er sah sehr müde aus. Wahrscheinlich wäre es besser, sie würde sich um Sharpay "kümmern". Sie wollte endlich wissen, was vor sich ging - und vor allem, ob Sharpay daran Schuld war, dass Troy nun im Krankenhaus lag. Also gut Gabriella, jetzt überleg mal: Was könnte Sharpay haben??? Das passt doch alles nicht zusammen. Irgendwas hat sie damit zu tun - nur was??? Gabriella überlegte sehr lange, doch sie kam auf keine richtige Lösung.
"Wenn du willst, kann ich auf dem Weg nach Hause deine Sachen holen, und sie dir dann Morgen mitbringen..."

Sharpay
Sharpay wurde zwar sehr nervös, verlor aber nicht ihre nerven.
Sie lies ihren Bruder ausreden und schon wieder hatte sie ein siegessicheres Grinsen im Gesicht stehen.
Jetzt waren, wie die Blondine es mitbekommen hat, Gabriella und Troy ziemlich dicke.
Aber das war für das siegesverwöhnte Mädchen keine Herausforderung. jedenfalls redete sie sich das ein.

Sie drehte sich kurz zur Tür, um zu lauschen. Sie hörte Gabriella und Troy nur irgendetwas murmeln, das sie akustisch nicht verstehen konnte.
Gerade interessierte es sie auch eher ob die beiden die Evans Zwillinge belauschten.

Als sie sicher war, dass sie ungestört weiterreden konnten schaute sie zu ihrem Bruder.

"Perfekt! und wie wollen wir jetzt vorgehen?"

fragte sie, denn es musste alles genau geplant werden, weil das Risiko, dass es schiefgehen könnte zu hoch war.




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